MV Iggelheim am Brombachsee
Vier Tage voller Musik und Gemeinschaft
- Am Brombachsee
- Foto: Nicole Peschke
- hochgeladen von Nicole Peschke
Böhl-Iggelheim. Über das Christi Himmelfahrts-wochenende von 14. bis 17. Mai machte sich der Musikverein Iggelheim gemeinsam auf den Weg ins Jugendhaus Brombachsee in Franken. Insgesamt nahmen rund 30 Musikerinnen und Musiker an der Vereinsfreizeit teil – in diesem Jahr eine besonders junge Gruppe mit viel engagiertem Musikernachwuchs, darunter auch einige Blockflötenschülerinnen und -schüler. Treffpunkt war am Donnerstagmorgen um 10 Uhr, bevor es gut gelaunt Richtung Franken ging.
Damit die Fahrt für die Beifahrer nicht zu lang wurde, hatte unser erster Vorsitzender Frederik Barth ein besonderes Autobahn-Bingo vorbereitet. Verschiedene Dinge entlang der Strecke mussten entdeckt und fotografisch festgehalten werden. Mit insgesamt sechs Bingos gewann schließlich das Auto rund um Fahrerin Carmen Spindler, die später natürlich auch einen kleinen Preis erhielt.
Auf halber Strecke wurde an einem idyllisch gelegenem Spielplatz Halt gemacht. Dort stärkten wir uns mit Dosenwurst, Käsebroten und einer kleinen Pause an der frischen Luft, bevor die Fahrt weiterging. Gegen 14 Uhr kamen wir schließlich im Jugendhaus Brombachsee an und bezogen die Zimmer. Das Wetter meinte es dabei deutlich besser mit uns als zunächst angekündigt: Bis auf einen kurzen Regenschauer blieb es die gesamten vier Tage überwiegend trocken und mehr oder weniger sonnig.[/quote][quote]
Nach dem Einrichten wurde der Nachmittag gemütlich bei Kaffee und Kuchen verbracht. Viele Kuchen waren zuvor von Eltern sowie Musikerinnen und Musikern gespendet worden. Währenddessen bereitete das erste Küchenteam bereits das Abendessen vor. Wie jedes Jahr übernahmen verschiedene Gruppen abwechselnd die Küchendienste und sorgten gemeinsam für die Verpflegung. Zum Auftakt gab es Nudeln mit Pesto.
Der Freitag begann nach dem Frühstück mit einer gemeinsamen Probe. Im Mittelpunkt stand dabei vor allem unser Marschbuch, das bei kleineren Auftritten der Tonfabrik und des Stammorchesters zum Einsatz kommt. Einige Stücke wurden dabei noch einmal genauer unter die Lupe genommen – besonders für die jüngeren Musikerinnen und Musiker, die manche Stücke bislang noch nicht so gut kannten. Zusätzlich wurden noch weitere Stücke gemeinsam gespielt und geprobt.
Nach der Probe gab es Selbstverpflegung mit belegten Broten, bevor es am Nachmittag sportlich wurde: Gemeinsam machten wir uns auf den Weg zum Soccergolf. Auf den insgesamt 18 Bahnen traten wir in kleinen Teams gegeneinander an und versuchten, den Fußball mit möglichst wenigen Schüssen ins Ziel zu bringen. Dabei stand natürlich weniger der sportliche Ehrgeiz als vielmehr der gemeinsame Spaß im Vordergrund - zum Glück.
Zurück an der Unterkunft wurde bereits das Abendessen vorbereitet. Am Freitagabend wurde gemeinsam gegrillt, bevor der Tag anschließend in gemütlicher Runde ausklang. In kleinen und größeren Gruppen wurde noch gespielt – unter anderem Werwolf – gelacht und zusammengesessen, bis es schließlich nach einem langen Tag nach und nach Richtung Bett ging.
Auch der Samstag begann musikalisch. Nach dem Frühstück wurde diesmal das Marschieren geprobt. Gemeinsam marschierten wir entlang des Brombachsees, übten Gleichschritt, das Zusammenspiel während des Laufens und das gegenseitige Aufeinanderachten. Dabei sorgten wir bei einigen Spaziergängern und Besuchern sicherlich auch für die ein oder andere belustigte Überraschung.
Nach einer weiteren Mittagspause ging es am Nachmittag nach Spalt, die für ihr Bier bekannte kleine fränkische Stadt. Dort erhielten wir eine unterhaltsame Altstadtführung mit allerlei kuriosen Geschichten und Anekdoten. So wurden wir unter anderem mit einem Mann bekannt gemacht, der stolzer Besitzer von 35.500 verschiedenen Bierdeckeln ist – und nebenbei auch dringend eine Frau sucht. Außerdem wurde verraten, wo sich die Jugendlichen aus Spalt früher heimlich trafen.
Bevor es zurück zur Unterkunft ging, gab es für alle noch ein leckeres Eis. Dort angekommen, musste sich das Küchenteam bereits auf das Abendessen vorbereiten: Es gab selbstgemachte Burger. Während die Burger brutzelten, spielte der Rest noch eine große Runde Werwolf. Nach dem Essen folgte ein weiterer gemeinsamer Spieleabend, bei dem sich zwei Teams in verschiedenen Aufgaben messen konnten. Dabei drehte sich vieles um die Musikstücke, die zuvor geprobt worden waren – etwa Töne schätzen oder Takte zählen.
Am Sonntag hieß es schließlich aufräumen, putzen und zusammenpacken. Dank der guten Zusammenarbeit verlief auch das schnell und unkompliziert, bevor wir uns wieder auf den Heimweg machten.
Die Vereinsfreizeit zeigte einmal mehr, wie gut der Zusammenhalt im Musikverein Iggelheim funktioniert und wie viel Freude gemeinsames Musizieren, Spielen und Zeit verbringen machen kann.
Autor:Nicole Peschke aus Böhl-Iggelheim |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.