Gemeinde und Polizeirevier sagen Vandalen und Dieben den Kampf an
Lieber einmal mehr die Polizei rufen

Bad Schönborn fällt durch eine außergewöhnlich hohe Kriminalitätsrate auf, Vor allem die Zahl der Fahrrad-Diebstähle ist hoch, aber auch Vandalismus in Form von Graffiti kommt häufig vor.
  • Bad Schönborn fällt durch eine außergewöhnlich hohe Kriminalitätsrate auf, Vor allem die Zahl der Fahrrad-Diebstähle ist hoch, aber auch Vandalismus in Form von Graffiti kommt häufig vor.
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  • hochgeladen von Cornelia Bauer

Bad Schönborn. Jährlich werden rund 400 Bürger der Gemeinde Bad Schönborn Opfer von Diebstählen und Sachbeschädigungen. "Zu viele", da ist sich Gerd Volland, der Leiter des Polizeireviers Bad Schönborn, sicher. Seit zehn Jahren steigt  die Zahl der Straftaten in der Kurgemeinde, seit 2016 verzeichnet Volland einen deutlichen Anstieg.

Das betrifft vor allem die Bereiche Diebstahl und Vandalismus. An den Bahnhöfen in Langenbrücken und Mingolsheim verschwinden besonders viele Fahrräder. Es gibt viele Sachbeschädigungen an Autos, aber auch Graffiti-Schäden an Häusern und Sachbeschädigungen in den Parkanlagen. "Das wirft auch bei den Kurgästen kein gutes Licht auf Bad Schönborn", sagt Volland.

Im Landkreis gibt es nur eine einzige Gemeinde mit mehr Straftaten: Bruchsal. Selbst in Ettlingen und in Bretten ist die Kriminalitätsbelastung geringer als in Bad Schönborn. "Wir müssen da jetzt eingreifen", sagt Volland. "Jetzt reicht's" - so ist dann auch die Tu-was-Aktion, die Gemeinde und Polizei gemeinsam ins Leben gerufen haben, überschrieben. 

Das Ziel: die Menschen in Bad Schönborn dafür zu sensibilisieren, was sich möglicherweise vor ihren Augen abspielt und sie dazu zu bewegen, rechtzeitig die Polizei zu benachrichtigen. "Lieber einmal mehr die Polizei anrufen", sagt Bernhard Oberst, der Leiter des Ermittlungsdienstes. Die Polizei sei  angewiesen auf Hinweise aus der Bevölkerung. So ließen sich Straftaten am besten aufklären.

"Niemand muss sich Sorgen machen, dass sein Anruf stört", sagt Volland. Also: Auch im Zweifelsfall die 110 anrufen, die Polizei fährt hin und bewertet die Situation. Durch gemeinsame Streifen vor allem an den Bahnhöfen und in den Kurparks wollen Polizei und Ordnungsamt Präsenz zeigen.

In den nächsten Wochen sollen zudem an den Bahnhöfen Fahrradabstellboxen aufgebaut werden, in denen Räder sicher abgestellt werden können. Auf der Westseite des Mingolsheimer Bahnhofs wolle sich Kronau beteiligen, sagt Hauptamtsleiter Edgar Schuler.

Autor:

Cornelia Bauer aus Bruchsal

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