Kleine Kapelle, große Geschichte: Besonderes Geschenk zum 610. Wurstmarkt
- Schlaraffen erinnern mit Kapellenmodell an die Wurstmarkt-Geschichte
- Foto: Schlaraffia An der Weinstrasse
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Bad Dürkheim. Zum Auftakt des 610. Bad Dürkheimer Wurstmarkts haben die Schlaraffen derer „An der Weinstrasse“ ein besonderes Geschenk erhalten. Ein detailgetreues Modell der Michaeliskapelle erinnert an den historischen Ursprung des größten Weinfests der Welt.
Die 44. Wurstmarktsippung fand in den Räumen der Schlaraffen in der Kaiserslauterer Straße 4a statt. Der Schlaraffenbruder Junker Jochen aus Ludwigshafen spendete das Modell dem Dürkheimer Reych. Krippenbaumeister Horst Ehrhardt schuf das Kunstwerk.
Michaeliskapelle steht im Mittelpunkt
Die Schlaraffen verbinden ihre Geschichte eng mit der Michaeliskapelle. Bereits während der Bauphase der Kapelle fand eine Wurstmarktsippung statt. Damals übergaben die Mitglieder eine Spende an Helmut Leckron und wurden damit zu den ersten Spendern für den Wiederaufbau der Kapelle.
Als Dank für das Modell verliehen die Dürkheimer Schlaraffen Junker Jochen den Titel des Großen Weinstrassen-Ahnen. Außerdem erhielt er den Rang des Stiftsherrn der Schönen Anna.
Nach dem offiziellen und humorvollen Teil feierte die Gesellschaft bei „Weck, Worscht und Woi“. Die Mitglieder sangen, reimten und jonglierten mit Worten. Anschließend zog die Gruppe gemeinsam auf den Wurstmarkt weiter.
Weitere Einblicke in das Vereinsleben und die Termine der Gemeinschaft gibt es unter schlaraffia-bad-duerkheim.de.
Autor:Eva Bender aus Neustadt/Weinstraße |