Nach Unwetter im Viehstrich: Kirchendach in Kapsweyer wird repariert
- Nach einem Unwetter sichern Handwerker ein beschädigtes Dach, damit ein wichtiger Treffpunkt im Ort erhalten bleibt.
- Foto: KV SÜW
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Kapsweyer. Die Pfarrkirche St. Ullrich in Kapsweyer behält ihr Dach. Nach dem schweren Unwetter Mitte Juli steht fest, dass die Schäden repariert werden können. Mitte August starten die Arbeiten.
Landrat Dietmar Seefeldt informierte sich vor Ort bei Ortsbürgermeister Bernhard Jud, Pfarrer Stefan Häußler und weiteren Vertretungen der Orts- und Kirchengemeinde über den aktuellen Stand. Wie die Kreisverwaltung Südliche Weinstraße mitteilt, muss das Team den Dachstuhl verstärken und neue Ziegel aufbringen.
Wind hob das Dach komplett an
Das Unwetter traf den Viehstrich, die Ortsgemeinden am nördlichen Rand des Bienwalds, besonders hart. In Kapsweyer hob der Wind das Kirchendach aus dem Jahr 1954 komplett an und ließ es anschließend wieder herab. Ziegelbruchstücke flogen herunter. Verletzt wurde laut Mitteilung niemand.
Auch im Inneren der Kirche entstanden Schäden. Wasser drang ein und hinterließ Schlieren und Spuren an den verputzten Wänden. Die Orgel muss umfassend gereinigt werden.
Für die Schäden am Kirchengebäude greift nach Angaben der Kreisverwaltung die Versicherung. Die Ortsgemeinde bleibt voraussichtlich auf Schäden rund um den Friedhof sitzen. Dort mussten mehrere Bäume wegen Unwetterschäden gefällt werden, darunter Kugelakazien und Robinien.
Seefeldt sagte nach seinem Besuch: „Ich bin beeindruckt, was die vielen helfenden Hände in den betroffenen Gemeinden in so kurzer Zeit geleistet haben. Dass Wege und Straßen, der Kirchhof in Kapsweyer oder auch das Schwimmbad in Steinfeld vergleichsweise schnell wieder nutzbar gemacht werden konnten, zeigt eindrucksvoll, was gemeinsamer Einsatz bewirken kann. Mein Wunsch ist, dass die entstandenen Schäden, wo immer es möglich ist, vollständig beseitigt werden sowie die betroffenen Orte möglichst bald wieder aufatmen können – und dort, wo Natur, Wingerte oder Gärten zerstört wurden, wünsche ich, dass das bereits wieder sprießende Grün besonders stark nachwächst.“
Autor:Katharina Wirth aus Herxheim |