Der Böhämmer-Jagdclub renoviert das Vereinsheim und braucht Unterstützung
Eine gute Tradition in Bad Bergzabern erhalten

Engagiert bei der Arbeit im und ums Vereinsheim: Christian Heft, Wolfgang Bösl, Gisela Gander und Hildegard Helmert, Andreas Cebulski ist auf dem Weg, Baumaterial zu besorgen und fehlt auf dem Bild.
  • Engagiert bei der Arbeit im und ums Vereinsheim: Christian Heft, Wolfgang Bösl, Gisela Gander und Hildegard Helmert, Andreas Cebulski ist auf dem Weg, Baumaterial zu besorgen und fehlt auf dem Bild.
  • Foto: B.Bender
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Bad Bergzabern. Es gibt noch viel zu tun für die rund 100 Mitglieder des Böhämmer-Jagdclubs, bis ihr Vereinsheim wieder genutzt werden kann.
Letzten Samstag waren fünf Vereinsmitglieder im Einsatz, um aufzuräumen, das Gelände zu säubern, die Toilettenanlagen und den Vorratsraum wieder nutzbar zu machen, schließlich soll am 1. Mai wenigstens vor dem Vereinsheim wieder gefeiert werden.
Dieses war im August 2018 abgebrannt, die Teile vom Gebäude, die nicht den Flammen zum Opfer fielen, wurden durch das Löschwasser völlig beschädigt.
Inzwischen sind wenigstens das Dach und die Wände instandgesetzt worden, die Fenster fehlen noch.
Auch wenn ein großer Teil der Kosten von der Versicherung übernommen wird und viel Eigenleistung der Vereinsmitglieder eingesetzt werden kann, sind noch Sponsoren nötig, bis alles wieder voll in Schuss ist. Auch das Nebengebäude, das nicht vom Brand betroffen war, soll im Zuge der Sanierungsarbeiten auf Vordermann gebracht werden.
Der Verein stand im Dezember 2017 durch altersbedingten Mitgliederschwund schon kurz vor seiner Auflösung.
Durch die Initiative von Gisela Gander (seit 1974 Vereinsmitglied) und ihren Mitstreitern ist es gelungen neue Mitglieder zu werben und somit dieses wichtige Kulturgut für Bad Bergzabern zu erhalten.
Mitten im Aufschwung kam dann der Brand des Vereinsheims, die neu dazu gewonnenen Mitglieder stehen weiterhin hinter ihrem Verein, schließlich ist die Böhämmerjagd ein Alleinstellungsmerkmal der Kurstadt und soll gerade auch im Hinblick auf den Fremdenverkehr erhalten werden.
Das Schießen mit dem Blasrohr ist hier eine Jahrhunderte alte Tradition, einst wurden so in den Wäldern rund um Bad Bergzabern Bergfinken geschossen.
Sie müssen wohl lecker gewesen sein und wurden auch von den Gourmets im Elsass geschätzt.
Vögel werden heute natürlich nicht mehr erlegt, aber das Schießen mit Blasrohr und Tonkugeln ist eine Kunst, die gelernt sein will, und als Zielscheibe müssen inzwischen Blechvögel herhalten.
Leider ist der Schießstand auf dem Vereinsgelände ebenso renovierungsbedürftig. So muss das Schießtraining ausfallen und der Aufbau vom Vereinsheim und die Verschönerung vom Außengelände haben erst einmal oberste Priorität.
„Wir tun, was wir können“, beteuert Gisela Gander. Unterstützung ist nach wie vor dringend notwendig. Sei es mit aktiver Teilhabe oder in finanzieller Hinsicht.
Wer Mitglied werden möchte, kann sich bei Gisela Gander melden, Telefon 06343 7605. Spendenkonto: Böhämmer-Jagdclub“, IBAN: DE 7754 8500 1000 2600 1081, VR-Bank Südliche Weinstraße-Wasgau. beb

Autor:

Britta Bender aus Bad Bergzabern

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