Bad Bergzabern besetzt Wehrleiter-Stelle neu
- Moritz Koch ist der erste hauptamtliche Wehrleiter der Verbandsgemeinde Bad Bergzabern.
- Foto: Verbandsgemeinde Bad Bergzabern
- hochgeladen von Thorsten Kornmann
Bad Bergzabern. In der Verbandsgemeinde Bad Bergzabern ist die Stelle des hauptamtlichen Wehrleiters besetzt. Moritz Koch hat seine Tätigkeit zum 1. Oktober aufgenommen und soll später die Verantwortung für alle 21 Ortsfeuerwehren übernehmen.
Koch ist 32 Jahre alt, stammt aus Dahn und arbeitete zuletzt als Polizeibeamter. Wie die Verbandsgemeinde Bad Bergzabern mitteilt, engagiert er sich außerdem ehrenamtlich in der Feuerwehr und bringt Erfahrungen in der Gefahrenabwehr mit.
Bürgermeisterin Kathrin Flory sagt: „Wir freuen uns, dass wir mit Moritz Koch einen engagierten Menschen für unsere Verbandsgemeinde gewinnen konnten, der bereit ist, diese verantwortungsvolle Aufgabe für die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger zu übernehmen“.
- Bürgermeisterin Kathrin Flory und Erster Beigeordneter Martin Engelhard begrüßten Moritz Koch gemeinsam mit den stellvertretenden Wehrleitern Jochen Kunz und Lukas Schwarz bei der Verbandsgemeinde Bad Bergzabern.
- Foto: Verbandsgemeinde Bad Bergzabern
- hochgeladen von Thorsten Kornmann
Wehrleitung bleibt vorerst bei den Stellvertretern
Bevor Koch die Funktion als hauptamtlicher Wehrleiter vollständig übernehmen kann, absolviert er noch weitere Qualifizierungsmaßnahmen. Bis dahin arbeitet er zunächst als feuerwehrtechnischer Bediensteter bei der Verbandsgemeinde.
Die Wehrleitung übernehmen in dieser Übergangszeit weiter die beiden ehrenamtlichen stellvertretenden Wehrleiter Jochen Kunz und Lukas Schwarz. Der bisherige ehrenamtliche Wehrleiter Dirk Nerding ist im März offiziell aus seinem Amt verabschiedet worden.
Zu den Aufgaben des hauptamtlichen Wehrleiters gehören die Organisation und Weiterentwicklung der Feuerwehrstrukturen, die Zusammenarbeit mit den örtlichen Feuerwehreinheiten und die Sicherstellung der Einsatzbereitschaft. Außerdem verantwortet die Wehrleitung die Planung und Weiterentwicklung des Feuerwehrwesens sowie die Umsetzung der Vorgaben im Brand- und Katastrophenschutz.
Der Erste Beigeordnete Martin Engelhard erklärt: „Die Aufgaben im Brand- und Katastrophenschutz werden immer zeitintensiver und herausfordernder. Eine solche Aufgabe ist aufgrund der Veränderungen im Landesbrand- und Katastrophenschutzgesetz und des enormen Arbeitsaufkommens ehrenamtlich nicht mehr leistbar“.
Deshalb stellte der Verbandsgemeinderat bereits im Dezember die Weichen für die erste hauptamtliche Wehrleitung. (red)
Autor:Thorsten Kornmann aus Karlsruhe |