Vortrag in Annweiler zeigt, wie Burgen heute erforscht werden
- In Annweiler gibt ein Vortrag am Mittwoch, 21. Oktober, einen Überblick über moderne Burgenforschung und den Einsatz von KI.
- Foto: Foto: Natascha Mehler
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Annweiler am Trifels. Wer sich für Burgen, Archäologie und neue Forschungsmethoden interessiert, bekommt am Mittwoch, 21. Oktober, in Annweiler einen aktuellen Einblick. Um 18.30 Uhr beginnt im Ratssaal der Verbandsgemeinde Annweiler am Trifels am Meßplatz 1 der nächste Vortrag der Reihe Junge Mittelalterforschung.
Prof. Dr. Natascha Mehler von der Universität Tübingen spricht über alte und neue Methoden der Burgenforschung. Wie das Archiv der Verbandsgemeinde Annweiler am Trifels mitteilt, geht es dabei um klassische Zugänge wie Bauforschung, archäologische Ausgrabung und Fundauswertung, aber auch um neuere Verfahren.
Zerstörungsfreie Prospektionsmethoden, digitale Raumanalysen und naturwissenschaftliche Untersuchungen spielen heute eine immer größere Rolle. Auch digitale Ansätze wie GIS-gestützte Sichtbarkeits- und Least-Cost-Analysen helfen dabei, Burgen in ihrem landschaftlichen, verkehrsgeographischen und sozialen Umfeld zu untersuchen.
Auch KI in der Burgenforschung ist Thema
Der Vortrag gibt laut Ankündigung einen Überblick über das aktuelle Methodenspektrum der archäologischen Burgenforschung. Vorgestellt wird außerdem das neu gegründete Zentrum für Burgenforschung der Universität Tübingen.
Zum Abschluss richtet Mehler den Blick auf den Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Burgenforschung. Die Vortragsreihe veranstaltet das Archiv der Verbandsgemeinde Annweiler am Trifels gemeinsam mit mehreren Kooperationspartnern, darunter die VHS Annweiler und der Verein Trifelsfreunde.
Der Eintritt ist frei. Der Zugang ist barrierefrei. Der Ratssaal liegt in Bahnhofsnähe.
Autor:Jens Vollmer aus Kaiserslautern |