Hinweis des ADFC
B10-Tunnelsperrung und Radsicherheit
- Sicherheit mit dem Rad
- Foto: adfc
- hochgeladen von Michael Schindler
Der ADFC rät dringend zu Warnwesten, hellem Radhelm und Beleuchtung am Fahrrad auch tagsüber. Möglichst gute Sichtbarkeit im Stop-and-go-Verkehr verbessere die Chancen, einen Unfall zu verhüten. Motorisierte Verkehrsteilnehmer tragen das größere Betriebsrisiko für schwere Unfälle. ADFC-LD-SÜW-Vorsitzender Michael Schindler ruft zu aufmerksam-rücksichtsvollem Fahrverhalten auf.
"Wir empfehlen außerdem Radfahrenden innerhalb Annweilers, den Queichradweg als Ausweichstrecke."
Der ADFC erwartet für die Zeit der Tunnelsperrung bei Annweiler aus der Erfahrung heraus eine Stop-and-go-Situation auf der Landesstraße. Der Radverkehr wird, wie der übrige Verkehr auch, stark behindert werden. Gefahrensituationen ergeben sich besonders daraus, dass Radfahrende häufig in den "Toten Winkel" der Kraftfahrenden geraten werden. Die durch Bordstein geschützten Seitenwege sind hier nicht als Gehwege beschildert. Die Benutzung mit dem Rad ist nach Ansicht der ADFC-Rechtsexperten erlaubt, in Gegenrichtung allerdings verboten.
Der ADFC empfiehlt für den Verkehr durch Annweiler mit dem Rad, die mit Grünpfeil der HBR-Beschilderung ausgezeichnete Wegführung. "Auch hier erwarten wir einen nicht ungefährlichen Ausweichverkehr durch KFZ" , dennoch sei dieser touristische "Queichradweg" die bessere Variante. Durch Sarnstall und Rinnthal gibt es keine Ausweichmöglichkeit. "Wir sind auf rücksichstvolles und verantwortungsbewusstes Verhalten der Autofahrenden angewiesen" . Von ihnen ginge bei Unfall die größte Gefahr aus.
Hinweis:
Dem LBM empfiehlt der ADFC für Zeiten der Tunnelsperrung standardmäßig durch automatisierte Verkehrslenkungseinrichtungen, den Radverkehr auf die oben beschriebene touristische Strecke zu führen.
Autor:Michael Schindler aus Annweiler |
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