LKW-Fahrverbot auf B10: Polizei automatisiert Überwachung rund um die Uhr
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Annweiler am Trifels. Am Freitag, 13. März, kündigt die Polizei in Annweiler am Trifels schärfere Kontrollen auf der B10 an. Wie die Polizei mitteilt, wird das bestehende Durchfahrtsverbot für LKW über 7,5 Tonnen ab kommender Woche testweise rund um die Uhr automatisiert überwacht.
Hintergrund ist die seit Freitag, 28. Februar, andauernde Vollsperrung der B10 zwischen der Anschlussstelle Rinnthal/B48 und Annweiler-Ost. Bis Sonntag, 17. Mai, arbeitet der Landesbetrieb Mobilität an der Brand- und Videoanlage der Tunnelgruppe Annweiler, zu der der Kostenfelstunnel, der Staufertunnel, der Löwenherztunnel und der Barbarossatunnel gehören. Der Verkehr wird über Rinnthal, Annweiler-Sarnstall und Annweiler umgeleitet.
Entlastung für Ortsdurchfahrten
Um die Ortsdurchfahrten zu entlasten, gilt auf der Umleitungsstrecke ein Durchfahrtsverbot für LKW über 7,5 Tonnen, ausgenommen Anliegerverkehr. Die Polizei kontrolliert dieses Verbot täglich. Dennoch wurden bis Mittwoch, 12. März, bei 758 überprüften LKW insgesamt 419 Fahrzeuge zurückgewiesen. Jeder Verstoß kostet 100 Euro Bußgeld.
Stationierter Anhänger erfasst alle LKW
Weil sich weiterhin viele Fahrer nicht an die Regelung halten, kommt nun ein stationärer Enforcement-Trailer zum Einsatz. Von Dienstag, 17. März, bis Donnerstag, 19. März, erfasst das System jeden LKW auf der Umleitungsstrecke, unabhängig von der Geschwindigkeit. Anschließend prüft die Zentrale Bußgeldstelle, ob eine gültige Genehmigung vorlag. Fehlt diese, wird das Bußgeld fällig.
Zusätzlich zu der Technik bleibt die Polizei weiterhin vor Ort präsent. Die Beamten hoffen, dass die Zahl der Verstöße deutlich sinkt. LKW-Fahrer sollen daher konsequent die ausgewiesene Umleitung über die A6 nutzen.
Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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