Ein Stück Wasgau fürs Museum: Neues Löscher-Gemälde in Annweiler
- Museumsdirektor Dr. Sven Gütermann, Andreas Uschold und Petra Uschold bei der Bildübergabe. Foto: Museum unterm Trifels
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Annweiler am Trifels. Ein neues Bild mit starker Heimatkulisse bleibt künftig in der Region: Petra und Andreas Uschold aus Rheinzabern haben dem Museum unterm Trifels am Freitag, 7. August ein Ölgemälde des Pfälzer Malers Erich Löscher übergeben. Das Bild zeigt den Asselstein, im Hintergrund ist die Burg Trifels zu sehen, eingebettet in eine dicht bewaldete Landschaft. Museumsdirektor Dr. Sven Gütermann nahm das Werk im Museum unterm Trifels entgegen.
Aus einem Nachlass, in sehr gutem Zustand
Das Gemälde stammt aus dem Nachlass von Andreas Uscholds Tante Odilie Wagner. Wie es in ihren Besitz kam, ist nicht bekannt. Bei der Auflösung ihres Haushalts ging das Bild an Petra und Andreas Uschold über. Nach Angaben des Museums ist das Werk in einem sehr guten Zustand, rechts unten mit Löscher signiert und mit 1972 datiert.
Als die Frage aufkam, was mit dem Bild geschehen soll, wollten die Uscholds es nicht einlagern, sondern dauerhaft zugänglich machen. Das Ehepaar begründet die Entscheidung auch mit dem Motiv, das zwei Wahrzeichen von Annweiler am Trifels und dem Trifelsland zeigt. Erich Löscher gilt als heimatverbundener Wasgau-Maler. Er wurde am 11. Januar 1928 in Rumbach geboren, war gelernter Bäcker und führte später die Gaststätte Wegelnburg in Nothweiler. Löscher starb dort 1977 im Alter von 49 Jahren. Bekannt ist er für Darstellungen der pfälzischen Landschaft, besonders von Felsen, Burgruinen und Wäldern des Wasgaus.
Mit der Übergabe wollten Petra und Andreas Uschold erreichen, dass das Gemälde in gute Hände kommt und der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden kann. Wie das Museum unterm Trifels mitteilt, empfing Dr. Sven Gütermann das Ehepaar kurz nach der Kontaktaufnahme zur Bildübergabe im Museum. red
Autor:Erik Stegner aus Landstuhl |