Zwei Brücken werden im Zuge der B 420 erneuert
In Obermoschel und zwischen Obermoschel und Unkenbach

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Obermoschel. Der Landesbetrieb Mobiliät in Worms informierte Anfang August  in der Turnhalle der Grundschule in Obermoschel Vertreter der Behörden und Versorgungsträger sowie die direkt betroffenen Anlieger wie auch von der Stadt Obermoschel  deren Bürgermeister Ralf Beisiegel sowie den  Beigeordneten Klaus Voegtle über die anstehende Erneuerung der Sauerborngrabenbrücke im Zuge der B 420 im Verlauf der Robert-Koch-Straße. Die Verkehrsteilnehmer müssen sich deshalb ab 31. August auf eine halbseitige Sperrung mit Ampelbetrieb einstellen. Die Anlieger auf Rückstaus an der künftigen Baustelle während der Rot-Phase der Ampeln. Auf rund zehn Monate wird die Bauzeit geschätzt, so dass mit einem Bauende im Juni 2021 gerechnet wird,  so Projektkoordinator Guido Fieguth vom LBM in Worms  der von der Straßenmeisterei Erbes-Büdesheim noch Jörg Scheu sowie Jochem Hirschel zum Informationstermin mitgebracht hatte. Bei einem längeren strengen Winter könnte sich die Bauzeit allerdings noch mehr hinausziehen.
Fieguth erläuterte auch, dass eine Vollsperrung der B 420 - was vor allem der Baufirma lieber gewesen wäre - geprüft wurde, die auch eine Verkürzung der Bauzeit auf rund sieben Monate mit sich gebracht hätte, aber wegen fehlender Umleitungsmöglichkeiten vor allem des Schwerlastverkehrs auf der B 420, dessen Anteil rund sieben Prozent bei etwas über 3.000 Fahrzeugen Verkehrsbelastung pro Tag liegt, sei dies nicht in Frage gekommen.Schon längere Zeit zurück liegen die Planungen für die Erneuerung dieses Brückendurchlasses, der für den Verkehrsteilnehmer kaum sichtbar ist. Nur die Brüstungsmauern auf der Stützwand zum Bachlauf auf der rechten Seite der B 420 in Fahrtrichtung  Niedermoschel sind ein sichtbarer Beleg dafür, dass hier das Gewässer aus der Gewanne Sauerborn weiterführend seitlich der B 420 und dann über eine unterirdische Verrohrung im Bereich der Grundstücke der früheren Volksbank und des Restaurantes-Cafe Weinbrück neben dem Feuerwehrgerätehaus dann in einem offenen Graben wieder sichtbar dort in die Moschelbach fließt. In  Obermoschel wird das Gewässer im Volksmund nur "Hinnerbach" genannt.  Die Erneuerung des aus dem Jahr 1938 stammenden Brückenbauwerks und der angrenzenden Stützwand, die sogar noch achtJahre älter ist und aus dem Jahr 1930 stammt, ist dringend erforderlich. Eine Sanierung ist aus Kostengründen wirtschaftlich nicht vertretbar und ein Neubau war daher die einzig mögliche Alternatvie, so Fieguth. Während der Baumaßnahmen ist vor allen in den Verkehrsspitzenzeiten morgens und abends mit Rückstaus zu rechnen, darauf wollen wir alle Verkehrsteilnehmerund Anlieger rechtzeitig aufmerksam machen und gleichzeitig wird für die Beeinträchtigungen um Verständnis seitens des Landes-betriebes Mobilität gebeten. Im Zuge der Baumaßnahme werden auch - sofern erforderlich - andere Versorgungsleitungen wie
Wasser oder Abwasser und Telekommunikationsleitungen mit in diesem Bauabschnitt verlegt. Die Vertreter dieser Versorgungsbereiche waren teilweise schon vorher in die Planungen mit eingebunden.
Im Zusammenhang mit diesem im Stadtgebiet von Obermoschel liegenden Brückbauprojektes wird eine weitere Brücke auf der freien Strecke der B 420 zwischen Obermoschel und Unkenbach von der gleichen Firma mitsaniert. Und zwar  die Unkenbach-Brücke in Höhe der Einmündung zur alten B 420 in Richtung Friedhof Unkenbach. Dort wird ab AnfangOktober die Brücken-Nordseite bis Ende November saniert, im Mai 2021 wird mit der Sanierung der Südseite dieser Brückebegonnen. Diese Bauarbeiten sollen auch bis Ende Juni 2021 zeitgleich mit den Obermoscheler Bauarbeiten auch beendet werden, so die Informatiion des Landesbetriebes Mobilität. Die Gesamtbaukosten betragen rund 1.380.000 Euro.

Daten und Fakten:

Sauerborngraben Stützwand 
Baujahr 1930, Länge cica 27 Meter, Breite circa 1,20 Meter

Brücke Sauerborn
Baujahr 1938, Länge circa 3,85 Meter, Breite circa 12,10 Meter

Unkenbach-Gewölbebrücke
Baujahr 1938, Länge circa 4,70 Meter, Breite 22,70 Meter .   

Autor:

Arno Mohr aus Alsenz-Obermoschel

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