Geschwindigkeitsmeßtafel gespendet
Bürgerstiftung Alsenz
- Mathias Roßbach (Leiter) und Gemeindemitarbeiter Heinz-Dieter Stark bei der Installation der neuen Geschwindigkeitsmeßanlage in der Alsenzer Hauptstraße
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Alsenz. Durch die Installation einer Geschwindigkeitsmeßtafel wird es in Alsenz ein Stück sicherer auf den innerörtlichen Straßen: Dass hofft zumindest die Ortsgemeinde sowie die im August 2024 neu gegründete Bürgerstiftung in der Gemeinde. "Gerade in der Hauptstraße wird auf den fast geraden Strecken der Ortseinfahrt sowohl in der Oberndorfer Straße als auch am Anfang von der B 48 Bad Kreuznach kommend einfach von vielen zu schnell gefahren und die vorgegebene Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km oft überschritten", fassten Rita Wilker vom Vorstand der Bürgerstiftung wie auch Ortsbürgermeisterin Karin Wänke ihre Wahrnehmungen vor Ort zusammen. Auch in der Uferstraße, in der das Zoar-Seniorenheim, die Nordpfalzschule wie auch die Kindertagesstätte "Arche Noah" angrenzen und die zu einer 30-Km-Zone im links der Alsenz liegenden Ortsteil liegt, wird von vielen zu schnell gefahren. Gerade hier, wo viele Kinder und Jugendliche sich auf dem Kindergarten- und Schulweg befinden wie auch oft Senioren unterwegs sind, haben zuletzt auch von der Verbandsgemeinde veranlasste Geschwindigkeitskontrollen ergeben, dass doch etliche Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs sind. Diese haben das danach im "Geldbeutel" gespürt, dass man sich künftig unbedingt an die zulässigen Geschwindigsvorgaben halten sollte.
Verkehrsteilnehmer sensibilisieren
Die Geschwindigkeitsmeßanlage soll dazu dienen, die Verkehrsteilnehmer zu "sensibilisieren", die vorgeschriebenen Geschwindigkeiten einzuhalten. Wie Studien zeigen, sind solche Meßtafeln geeignet, Aufofahrer zu bewegen, "vom Gas zu gehen". Diese würden oft als positive Alternative zu baulichen Maßnahmen oder Blitzern wahrgenommen, da sie nicht bestrafen, sondern zur Eigenverantwortung aufrufen. Die Geschwindigkeitsmeßtafeln wird künftig an den vorgenannten Stellen abwechselnd aufgehängt. Dazu wurden weitere zwei Halterungen gleich mitangeschafft. Die Finanzierung der Gesamtkosten in Höhe von 2.100 Euro erfolgte durch den Verkauf handgefertigter Holzsterne auf dem letzten Alsenzer Weihnachtsmarkt sowie durch eine weitere großzügige Spende, so Rita Wilker, die allen Beteiligten herzlich dankte. Wunsch ist es, eine weitere Meßanlage anzuschaffen, dafür werden freiwillige Spenden gerne von der Bürgerstiftung angenommen. Unser Bild zeigt Mathias Roßbach und Gemeindemitarbeiter Heinz-Dieter Stark bei der Montage in Höhe Hauptstraße 4/5 .
Autor:Arno Mohr aus Alsenz-Obermoschel |
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