Neue Ausstellung in KulturScheune Viernheim: Sichtweise
- Bernd Gerstners künstlerischer Grundsatz lautet: „Wenn das Bild den Maler nicht mehr braucht, beginnt die Aufgabe des Betrachters.
- Foto: Bernd Gerstner
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Viernheim. In der KulturScheune in der Wasserstraße 20 eröffnet am Donnerstag, 19. Juni, 19 Uhr, die Ausstellung Sichtweise mit Arbeiten des Künstlers Bernd Gerstner. Wer zur Vernissage kommt, bekommt eine Einführung in die Schau und kann anschließend bis Samstag, 9. August, vorbeischauen.
Gezeigt werden laut Stadtverwaltung unter anderem Künstlerporträts, Erdbilder, Wachsobjekte sowie neue Tintenbilder mit überwiegend abstraktem Charakter.
Einführung bei der Vernissage und Themen von Krieg bis „Verletzte Seelen“
Bei der Vernissage führt Karlheinz Treiber, Künstler und Kunsthistoriker, alle Interessierten in die Ausstellung ein. Inhaltlich greifen viele Werke existenzielle und gesellschaftliche Fragestellungen auf. Gerstner thematisiert dabei unter anderem die Kriege des 20. und 21. Jahrhunderts, den Holocaust sowie die Aktualität von Zitaten aus Goethes Faust. Einen Schwerpunkt bildet das Projekt Verletzte Seelen, das Verletzungen sichtbar macht, die Menschen einander, der Natur, der Kultur und kommenden Generationen zufügen.
Charakteristisch für die Arbeiten ist der Einsatz ungewöhnlicher Materialien. Gerstner verarbeitet Erde, Sand, Ackerboden, Marmormehl und verschiedene Fundstücke. In seinen Wachsobjekten konserviert er zudem Relikte und Überreste der Zivilisation sowie Fundstücke von Kriegsschauplätzen des 20. Jahrhunderts in Wachs.
Die Ausstellung Sichtweise läuft von Freitag, 19. Juni bis zum Sonntag, 9. August. Die Öffnungszeiten in der KulturScheune: Dienstag 10 bis 17 Uhr. Mittwoch 14 bis 17 Uhr. Donnerstag 10 bis 13 Uhr und 15 bis 19 Uhr. Freitag 14 bis 17 Uhr. Samstag 10 bis 12 Uhr.red
Autor:Karin Hoffmann aus Ludwigshafen |