Aktuelle Umfrage des Wochenblattes
„Sind Sie eine Leseratte?“

Dr. Hans-Georg Kläber.
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Umfrage.Von wegen „Null-Bock-Generation“: Die Jugend von heute ist vielem gegenüber aufgeschlossener, als so mancher Erwachsene vermutet. Nehmen wir das Beispiel „Lesesommer“, das in Pirmasens ein „Dauerbrenner“ ist, wie Büchereileiterin Ulrike Weil nicht müde wird, zu betonen. Die Jungen und Mädchen im Alter zwischen sechs und 16 Jahren kommen teilweise auf „astronomische“ Zahlen, wenn es um die Ferienlektüre geht. Ob dieser Eifer auch im „reifen Altern“ noch anhält, ob es überhaupt noch Leseratten unter den „Großen“ gibt, wollte das Wochenblatt in seiner aktuellen Umfrage wissen. Uns interessierte auch, welcher Autor es zum Lieblingsschriftsteller gebracht hat.

Dr. Hans-Georg Kläber, Chefarzt der Kinderklinik am Pirmasenser Krankenhaus, 61 Jahre: Ich lese gern, am liebsten einen guten Krimi oder einen historischen Roman. Oft lese ich abends im Bett, im Urlaub natürlich auch mal am Tage oder am Strand, obwohl ich nicht der „Strandlieger“ bin. Bezüglich der „Hardware“ bevorzuge ich unverändert das Buch, lese aber auch insbesondere im Urlaub gern im E-Book, weil dieses „Gepäckvorteile“ bietet.
Pia Brand, Beamtin, 52 Jahre:
Ich kann nicht ohne! Lesen ist für mich ein existenzielles Bedürfnis. Generell bevorzuge ich Bücher, die ich in der Hand halten kann. Aus praktischen Gründen (vor allem wenn ich unterwegs bin) nutze ich einen Ebookreader, den ich immer in der Tasche dabei habe. Es könnte sich ja eine Situation ergeben, in der ich kurz lesen kann. Ich lese alles, was sich interessant anhört. Quer Beet von Krimis, Biografien, Reiseerzählungen, historische Romane und auch Geschichtliches. Meine Lieblingsschriftsteller sind: Marion Gräfin Döhnhoff aufgrund ihrer außergewöhnlichen Person; Rebecca Gable wegen ihrer historischen Romane, die immer sehr gut recherchiert sind und Daniel Silva in der Rubrik Thriller. Diese werden sofort nach der Veröffentlichung auf Englisch verschlungen. Da kann ich nicht warten.
Karola Streppel, Rentnerin, 68 Jahre: Ich lese bis jetzt keine E-Books. Für mich gehört das Buch in der Hand, papiernes Zurückblättern, Anstreichen von mir wichtigen Stellen zum Lesevergnügen und Erarbeiten dazu.
Ich freue mich über jedes Buch, bei dem ich eintauchen kann in andere Welten und Schicksale, wenn mit Humor geschrieben, umso lieber. Zuletzt war das „Was man von hier aus sehen kann“ von Mariana Leky.
Aber auch Fachbücher aus anderen Bereichen lese ich, um mich und meine Tätigkeiten besser einordnen zu können: beispielsweise über Dag Hammarskjöld, Das spirituelle Erbe Europas, Hitlers Volksstaat oder Berichte von Holocaustopfern.
Meine Lieblingsschriftstellerin ist Verena Kast mit ihren behutsamen und klaren Einschätzungen und Empfehlungen. ak

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