Standortwechsel tut gut – Exefest zieht viele an
Kinderspieltag auf neuem Weg zum Erfolg

Keine Probleme hatte dieser junge Mann mit seinem „Megaabsätzen“ an den Füßen beim Hindernislauf.  Foto: Kling
  • Keine Probleme hatte dieser junge Mann mit seinem „Megaabsätzen“ an den Füßen beim Hindernislauf. Foto: Kling
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Von Andrea Kling

Pirmasens. Große Begeisterung herrschte an diesem Wochenende in der Horebstadt, vermischt allerdings mit einem Hauch von Unverständnis, ob der zahlreichen negativen Reaktionen der letzten Monate. Eine Passantin brachte es auf den Punkt: „Hier wird so viel geboten und trotzdem werden die Bemühungen nicht richtig gewürdigt“. Nach einer ersten Bilanz des Feiermarathons mit Exefest, Kinderspieltag, musikalischem Markttag, Mittag der Kirchen und verkaufsoffenem Sonntag zeigten sich sowohl Besucher als auch Organisatoren und Teilnehmer mehr als zufrieden.

Zwar setzte das Stadtmarketing als „Kopf“ des Exefestes auf die bewährten Konzeptionen, doch trug die abwechslungsreich gestaltete Programmvielfalt dazu bei, dass es niemals langweilig wurde. Nicht zuletzt das mediterran anmutende Flair und die sommerlichen Temperaturen vermittelten ein paar Stunden Lebensfreude pur. Die SWR1-Bühnenshow mit „Weltstars“ der internationalen Musikszene lockte das Publikum in Scharen an. Viele ließen sich dazu die Köstlichkeiten der teilnehmenden gastronomischen Betriebe schmecken. Insbesondere den Sonntag nutzten die „Heimatshopper“ um sich zwischen den einzelnen Einkaufsetappen zu stärken.
Neue Wege gingen Jugendamt und Stadtjugendring beim Kinderspieltag 2018. Wegen Bauarbeiten war die Veranstaltung in den Hof des Leibnizgymnasiums verlegt worden – eine Entscheidung, die positiv aufgenommen wurde. Das kompakte Angebot der fast 40 Vereine und Institutionen war leicht zugänglich und besser überschaubar, als die Kombi von Schlossplatz und Bahnhofstraße. Die Jungen und Mädchen waren mit Begeisterung bei der Sache und konnten sich auch mal richtig austoben. Ohne Schminke ging allerdings nichts und so tummelten sich auf dem Areal kleine Supermänner, grüne Aliens und sonstige Fantasiegestalten. Manche konnten große Heldentaten verüben, wie mit dem Feuerwehrschlauch ein brennendes Haus löschen oder im Rettungswagen mit Verbandsmaterial hantieren.
Beim Naturschutzbund drehte sich ein Glücksrad mit Tipps zur gesunden Ernährung und mit Infos über die heimische Tierwelt. Die Kleinsten versuchten gelbe Plastikenten aus dem Wasser zu angeln oder mit leeren Blumentöpfen an den Füßen über Hindernisse zu steigen. Überschüssige Kräfte wurden die Lausbuben an der großen Gummifigur los oder beim lauten Trommeln beim Fanfarenzug Niedersimten. Klettern, malen, basteln, toben, rutschen und vieles mehr machte bei herrlichem Sommerwetter allen große Freude.
Es war ein erlebnisreicher Tag für die ganze Familie, die sich als „Bonbon“ noch eine große Portion Eis gönnte. Vielfach wurde der Wunsch geäußert, den Kinderspieltag zukünftig an dem neuen Veranstaltungsort zu etablieren.
Zum Schluss des Maxi-Event-Wochenendes gab es bei allen Beteiligten sowie den zahlreichen Besuchern nur zufriedene Mienen. Damit sei erneut eindrucksvoll untermauert worden, dass „in Pirmasens was geht“, so die Meinung. Nach Industriekultur, Ehrenamtstag, Pfälzerwald-Marathon und Firmenlauf haben Exefest und Kinderspieltag weitere Highlights im gesellschaftlichen Leben der Stadt gesetzt. Trotzdem gebe es immer noch Menschen, die ihre Heimat abqualifizieren, hört man immer wieder in Gesprächen. ak

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