Konzert von „Axxis“ im Quasimodo
„Monster Hero“

Zu Gast im Quasimodo: Die Band „Axxis“.  Foto: ps
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  • hochgeladen von Andrea Kling

Pirmasens. Eine der etabliertesten deutschen Rockbands meldet sich in diesem Jahr monströs zurück: „Axxis“ werden am 9. November im „Quasimodo“ ihr neues Studioalbum „Monster Hero“ vorstellen. Konzertbeginn ist 20, Einlass ab 19 Uhr.
Erneut macht sich das Gespann Bernhard Weiss und Harry Oellers das Verschmelzen von altbewährten, klassischen Rocknummern mit einer modernen Produktion und einer zeitgemäßen textlichen Aufarbeitung zum Trademark und beweist, dass sie sich noch lange nicht auserzählt haben. Zeitlose, erdig-ehrliche Rock-Songs bilden die Soundkulisse von „Monster Hero“, das wie seine beiden kreativen Väter mit beiden Beinen fest im Leben steht.
„Unsere Welt ist geprägt von Fake News, Algorithmen, Verschwörungstheorien und Zeiten, in denen Politiker sich wie der Wolf im Schafspelz die Welt zurecht schneidern “, erklärt Frontmann Bernhard Weiss dazu. Wissenschaft, Presse und Aufklärung werden nach seinen Beobachtungen immer mehr in Zweifel gezogen. Es sei ein Zwiespalt, der sich durch die komplette Welt zieht, wie Bernhard weiter zu bedenken gibt. „Ebenso sieht es mit der Technologie aus. Wir lieben und hassen Facebook, Google und Konsorten zugleich, die unser Leben immer mehr mitbestimmen und auch steuern. Dies könnte in Zukunft noch viel größere und gefährlichere Ausmaße annehmen.“
Mit Schwarzmalen habe die Band nichts am Hut. „Uns war es wichtig, all diese Themen in mitreißende Rock-Songs zu verpacken“, so Harry Oellers. „Ein ehrlicher und realitätsnaher Umgang ist das wofür wir stehen.“
Den praktizieren die beiden Musiker, die sich länger kennen. Für „Monster Hero“ haben sich Weiss und Oellers sogar noch einmal mehr Zeit gegönnt. Erstmals in der Historie der Band stammt die komplette Gitarrenarbeit auf dem Album von Harry Oellers. Ihr Erfolgsgeheimnis, dem anderen nicht nur künstlerisch die Freiheit zu gönnen, die er benötigt um sich wohlzufühlen, hat sich über die Jahre bewährt und sie zu einem höchst kreativen Duo werden lassen.
Dass Harry die Gitarren allesamt selbst einspielt, war so zu Anfang nicht geplant. Im kreativen Prozess ergab sich der Schritt dann aber quasi von selbst. „Bernhard und ich waren so vertieft in die Kreativarbeit und so im Flow, dass wir nicht stoppen und warten wollten, bis unser Gitarrist ins Studio kommt“, beschreibt der Keyboarder.
Bei den einzelnen Songs sind abwechselnd Bernhard und Harry jeweils federführend und geben sich hier gegenseitig den künstlerischen Raum, konkrete Ideen umzusetzen. Eine sicherlich außergewöhnliche Musiker-Beziehung, die zwischen den beiden seit knapp drei Jahrzehnten klappt.
Karten sind im Vorverkauf bei reservix und CTS oder an der Abendkasse erhältlich. ak/ps

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