Mobile Versteigerung für einen guten Zweck
„Bares für Gutes“

Industriemarkt Grünstadt. „Bares für Gutes“ lautet der Titel der Benefiz-Aktion, die erstmals zum Grünstadter Industriemarkt am Samstag und Sonntag, 15. und 16. Juni, aufgelegt wird. Dabei handelt es sich um eine mobile Auktion, bei der man gleichermaßen Gutes ersteigern und eine gute Sache unterstützen kann: Mit dem Erlös aus der Auktion soll der „Wünschewagen“ des Arbeiter-Samariter-Bundes Rheinland-Pfalz unterstützt werden.
Wie Simon Becker, der Erste Vorsitzende des Wirtschafts-Forums-Ausschusses für das Grünstadter Gewerbegebiet und so etwas wie der Spiritus Rektor der Benefiz-Versteigerung im Gespräch mit dem Wochenblatt für Grünstadt und das Leiningerland mitteilte, sei man sehr zufrieden mit der Zahl und der Art der Dinge, auf die bei „Bares für Gutes“ geboten werden kann.
„Im Vorfeld der Organisation des 20. Industriemarktes haben wir alle Firmen und Organisationen um Spenden für die Versteigerung gebeten. Dabei haben wir ausdrücklich betont, dass nicht nur Sachpreise gestiftet werden können, sondern auch Dinge, die man normalerweise nicht für Geld bekommt. Zusammengekommen ist eine bunte Mischung aus wirklich wertvollen Dingen, wie einem hochwertigen Esstisch samt Stühlen, die einen Ladenpreis von über 3000 Euro haben, die Stadtwerke verlosen Führungen durch das Klärwerk der Stadt, bieten einen Blick in die Technik des CabaLela, man kann auf Gutscheine für eine E-Tankstelle bieten, passend dazu wird ein E-Auto für ein Wochenende versteigert, es gibt Antikes und Kunst, vielerlei Nützliches für Heim und Hof aber auch Dinge, die kein Mensch wirklich braucht“, sagt Simon Becker und verweist bei Letzterem schmunzelnd auf einen Bart, der unter den Hammer oder vielmehr das Rasiermesser kommen soll – sollte sich dafür ein Bieter finden.
Durchgeführt wird die Auktion von Thorsten Keuchel, einem öffentlich bestellten und vereidigtem Auktionator, also einem Profi in Sachen „letztem Gebot“ und Zuschlag. „Wir hatten die Stifter aufgefordert, einige Erläuterungen zu sich und ihren Spenden zu Papier zu bringen, damit unser Auktionator die jeweiligen Firmen und natürlich auch die zu ersteigernden Gegenstände vorstellen kann. Dies soll natürlich möglichst unterhaltsam für die Zuschauer und Auktionäre geschehen, denn wir wollen mit der Aktion Bares für Gutes“ zwar primär möglichst viel Geld für den Wünschewagen sammeln, allerdings ist das Ganze ja auch irgendwie eine zusätzliche Attraktion für unsere Leistungsschau“, so der Vorsitzende des Wirtschafts-Forums-Ausschusses Gewerbegebiet, das die Leistungsschau traditionell organisiert.
Es sei angedacht, so Becker weiter, über die beiden Industriemarkttage an verschiedenen Stellen im Gewerbegebiet insgesamt vier Auktionen durchzuführen. Dazu wird alles, was ersteigert werden kann, auf einen offenen Lkw geladen, der mit einer Lautsprecher-Anlage für den Auktionator ausgerüstet ist. Vor den einzelnen Auktionen wird der Lkw im Gewerbegebiet unterwegs sein, und es werde gewissermaßen „ausgerufen“, wann und wo die nächste Auktion beginnt. „Wir wollen mit dieser Vorgehensweise möglichst flexibel bleiben und beispielsweise auf Wetterkapriolen reagieren zu können“, erklärt Becker. Außerdem erhofft man sich so, die Besucherströme etwas steuern zu können in dem Sinne, die Auktion nicht gerade dort stattfinden zu lassen, wo sich besonders viele Besucher aufhalten. jlk

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