Am liebsten gar monatliche Feste
Gut 500 einheimische und auswärtige Besucher beim Ministrantenfest mit der ZAP-Gang

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Waghäusel-Wiesental (ber). Wenn es nach ihm ginge, dann sollten die Ministranten nicht nur ein alljährliches Fest anbieten, sondern gar monatliche Feste. So begeistert zeigte sich ein junger Besucher aus Hambrücken. Ob Jung oder Alt, groß oder klein, ob einheimisch oder auswärtig: Alle lobten den Event auf der Wiese hinter dem Pfarrsaal, wo die „ZAP-Gang“ auftrat und das große Zelt füllte – und mitriss.
Schnell in Beschlag genommen waren auch die zusätzlich aufgestellten Bänke außerhalb und die Stehtische entlang des Wegs. Wer keinen Platz fand, stand bei angenehmen Temperaturen in Gruppen zusammen. Schätzungsweise so 500 Gäste dürften gekommen sein, mittendrinnen die beiden Pfarrer Lukas Glocker und Peter Bretl. Ein so erfolgreiches Ereignis könne doch keine einmalige Aktion bleiben, hieß es. Das „hochkarätige Angebot“ sollte im nächsten Jahr fortgesetzt werden.
Lob und Anerkennung gab es von allen Seiten. In höchsten Tönen schwärmten die Pfarrgemeinderäte Harald Sälzler und Beate Schuhmacher. Beide sprachen von einer „super Atmosphäre“ und einer „perfekten und professionellen Organisation“. Ähnlich sahen es Martina Misch („Ich bin restlos begeistert“) und Agnes Debatin („Mich beeindruckt das Generationsübergreifende und Gemeindeübergreifende“). Der 76-jährige Ex-Messdiener Paul Marx bekannte: „Ich freue mich schon aufs nächste Mal.“
Nicht nur tolle Musik stand im Vordergrund, reges Interesse herrschte auch an den Begegnungen und Gesprächen, am Miteinander und am Wiedersehen nach der Ferien- und Urlaubszeit. „Hier können wir friedlich feiern, in ungezwungener und lockerer Atmosphäre, und dabei geniale Musik hören“, hieß es öfter. Irgendwie magnetisch wirkte die Cocktailbar. Ins Auge fielen einige junge Damen im Dirndl, auch die Jungs zeigten bayerische Tracht. Sie kamen vom „Oktoberfest“ des TSV.
Als Highlight hatten die Veranstalter die überregional bekannte und erfolgreiche Band „ZAP-Gang“ gewinnen können, eine der beliebtesten Musik-Acts Süddeutschlands, wie sie die überregionale Presse bezeichnet. Mit einem äußerst breiten Songrepertoire aus Rock, Pop, Blues, Soul, Reggae und Country sorgten die Akteure für eine Stimmung, wie man sie selten findet.
Die Begeisterung und Freude, die Vergnügtheit und Lebenslust war überall zu spüren, sozusagen mit den Händen greifbar. Alles tanzte, rockte und zappte, sang mit, klatschte. „Mich begeistert die Mordspower der Band, die Stimmen, die Töne, die Coversongs“, ließ eine unbekannte Barbesucherin wissen. Ja, die ZAP-Gang präsentierte sich wie gewohnt in Bestform. Da hielt im rappelvollen Zelt es niemand mehr auf den wenigen Plätzen.
Vor dem rasanten Auftritt war es ruhiger zugegangen. An der Fackelmesse zur Eröffnung des Festes beteiligten sich die Feuerwehrjugend und die Pfadfinder als Fackelträger, eine große Schar von Ministranten und auch die überzeugende Band und Singgruppe „Hoffnungsschimmer“.

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