+++UPDATE+++ Keine Hinweise auf exakte Todesumstände und Herkunft der Hunde
Untersuchungsergebnisse der vier toten Hunde liegen vor

Die Hunde wirken ungepflegt, hatten verfilztes Fell und lange Krallen.
  • Die Hunde wirken ungepflegt, hatten verfilztes Fell und lange Krallen.
  • Foto: Polizei
  • hochgeladen von Laura Seezer

+++UPDATE+++
Schriesheim/Heiligkreuzsteinach. 
Nach mehr als vier Monaten sind die Untersuchungen der vier Hunde abgeschlossen, die Ende März 2019 bei Schriesheim und Heiligkreuzsteinach, entlang der Kreisstraße K 4122, tot aufgefunden wurden.
Weder die Analysen der Chemischen und Veterinäruntersuchungsanstalten in Karlsruhe, noch die der Anstalt in Freiburg, wo zuletzt toxikologische Analysen stattfanden, erbrachten Hinweise auf die Todesumstände der Tiere.
Das pathologische Gesamtbild lässt eher den Schluss zu, dass die Hunde aufgrund schwerer Stressoren, wie sie beispielsweise bei illegalen Transporten, aber auch bei der Tierhaltung und Aufzucht zuvor entstehen können, zu Tode gekommen sind. Die Hunde waren schließlich mit einem Fahrzeug an die verschiedenen Stellen gebracht und unweit der Straße im angrenzenden Unterholz abgelegt worden.
Ein Zusammenhang mit 14 verwahrlosten Hunden, die ebenfalls Ende März 2019 in einem Haus in einer Gemeinde im nördlichen Rhein-Neckar-Kreis beschlagnahmt wurden, besteht nicht.
Woher die Hunde stammen, bleibt nach wie vor ungeklärt. ps

Schriesheim/Heiligkreuzsteinach. Seit Dienstag, den 19. März wurden entlang der Kreisstraße K4122, zwischen Schriesheim-Kohlhof, nahe des Naturfreundehauses, und dem Ortseingang von Heiligkreuzsteinach-Lampenhain mittlerweile vier verendete Hunde aufgefunden, der letzte am Samstag, den 23. März.
Die ersten drei Hunde wurden von der Tierrettung Rhein-Neckar zur Chemischen und Veterinäruntersuchungsanstalt nach Karlsruhe (CVUA) gebracht, wo sie untersucht wurden. Erste Untersuchungsergebnisse der Mageninhalte zeigten, dass diese drei Hunde ein und denselben Plastikstoff gefressen hatten. Dies erhärtet den Verdacht, dass sie aus demselben Haushalt stammen dürften. Die Untersuchung des vierten Hundes steht noch aus. Darüber hinaus erwarten die Ermittler der Abteilung Gewerbe und Umwelt des Polizeipräsidiums Mannheim in den nächsten Tagen noch ein toxikologisches Gutachten der CVUA Freiburg.
Bei den vier Hunden handelt es sich um Labrador-Schäferhund-Husky-Mischlinge im Alter zwischen 9-15 Monaten. Sie wirken ungepflegt, hatten verfilztes Fell und lange Krallen. Sie sind nicht gekennzeichnet, haben keine Tätowierung oder einen Chip. Aufgrund der Auffindesituation gehen die Ermittler davon aus, dass die Hunde mit einem Fahrzeug an die verschiedenen Stellen gebracht und unweit der Straße im angrenzenden Unterholz abgelegt wurden.
Am Donnerstag, den 21. März wurden in einem Wohnhaus im nördlichen Rhein-Neckar-Kreis 14 verwahrloste Hunde, darunter fünf Welpen beschlagnahmt und in verschiedene Tierheime gebracht. Ob die toten Hunde aus diesem Bestand stammen, ist Gegenstand der Ermittlungen. Hierzu ist bereits eine DNA-Analyse der Tiere veranlasst.
Zeugen, die in den Tagen vor dem 19. März verdächtige Fahrzeuge oder Personen zwischen Schriesheim-Kohlhof und Heiligkreuzsteinach-Lampenhain, entlang der K 4122 gesehen haben oder die die Hunde ken-nen und Hinweise über den Besitzer geben können, werden gebeten, sich mit der Abteilung Gewerbe und Umwelt des Polizeipräsidiums Mannheim, Telefon 0621 174 3045, mit den Polizeirevieren Weinheim, Telefon 06201 10030 und Neckargemünd, Telefon 06223 92540 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. ps

Autor:

Laura Seezer aus Mannheim

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