Klimaschutz ist keine Frage des Alters
Klimaboxwettbewerb an den Grundschulen und Kitas in Schifferstadt

Klimaschutz ist keine Frage des Alters
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  • Foto: Lenz
  • hochgeladen von Verena Goepfrich

Schifferstadt. Alle drei Jahre zeichnet der Rhein-Pfalz-Kreis besondere Projekte für Umwelt- und Naturschutz aus. Dieses Mal gab es zudem einen mit 500€ dotierten Jugendförderpreis für die Klimaschutzprojekte, die im Zuge des Klimaboxwettbewerbes der Schifferstädter Kitas und Grundschulen entwickelt wurden.

In Schifferstadt sind schon die Kleinsten aktiv und mit vollem Engagement mit dabei. Die jetzigen Klassen 4a und 4c der Grundschule Süd sowie die Kitas Kinderburg, Haus des Kindes und Großer Garten, haben auf Initiative der städtischen Klimaschutzmanagerin Nicole Julier im Februar 2018 damit begonnen sich mit dem Thema Klimaschutz zu beschäftigen. Sie waren aufgerufen, in einem Projektwettbewerb kreative Beiträge für den Klima- und Umweltschutz zu entwickeln. Ihre Ergebnisse präsentierten sie am 05. Dezember 2018 in Schifferstadt der Öffentlichkeit.

Einen Einstieg und erste Anregungen zum Thema Klimawandel und Umweltschutz bot die „Klimabox“, welche Frau Julier für die Grundschulen und Kitas erstellt hat. In dieser befinden sich umfassende Unterrichtsmaterialien, Vorlagen und Modelle zur Veranschaulichung und zum Experimentieren.

Die Kinder ließen sich scheinbar davon inspirieren, denn sie präsentierten spannende und kreative Projekte. Die Klasse 4a recycelte selbst Papier. „Wir haben altes Papier und Wasser genommen. Dann haben wir es vermatscht“, berichtet eine Schülerin. Daraus wurde anschließend Papier geschöpft und mit dem selbstgemachten Papier ein Brief an die Bundeskanzlerin Angela Merkel geschrieben. Konkret war darin unter anderem zu lesen „Wir hätten ein paar Umwelttipps: Elektroautos und keine Böller!“. Die Schulkollegen der Klasse 4c sammelten alte T-Shirts aus denen sie kreative Stofftaschen anfertigten.
Die Kitakinder der Kinderburg präsentierten ihr fertig eingerichtetes Haus der „Familie Klima“. Dazu erstellten sie Schaubilder zu den Themen Wasser, Energie und Ernährung und wie Familie Klima hier aktiv werden kann. Strom sparen ist einfach, z. B. „Licht aus, wenn man aus dem Raum raus geht“. Wassersparen ist auch nicht schwer, meinte Max: „Man kann die Kleider ein paar Mal anziehen, bis sie richtig dreckig sind.“

Dass auch Ernährung etwas mit dem Klima zu tun hat, ist den Kindern schon bewusst. „Wenn Familie Klima ihr Obst und Gemüse selbst anbaut, muss es nicht hertransportiert werden“. Das spart CO2 und schützt das Klima. Die jüngsten Gewinner stammen von der Kita Großer Garten mit ihrem Projekt „Wir bauen eine Stadt“. Sie befassten sich auch damit wo überall zu Haus Strom gebraucht wird und wie früher das Leben ohne Elektrizität ausgesehen hat. rpk

Autor:

Anouar Touir Kreis-Kurier Redaktion aus Ludwigshafen

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