Wohntrend im Saarland: Studierende bleiben oft bei den Eltern
- WG, Wohnheim, eigene Mietwohnung oder doch noch Hotel Mama: Wie Studierende wohnen, hängt auch stark vom Standort der Hochschule ab. (Symbolbild)
- Foto: Uwe Anspach/dpa
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Saarland. Studierende im Saarland wohnen besonders häufig noch im Elternhaus. Das zeigt eine Auswertung des Centrums für Hochschulentwicklung in Gütersloh, das bundesweit mehr als 87.000 Studierende in drei Wintersemestern zu Wohnsituation und Mobilität befragt hat.
Wohnen im Saarland: Elternhaus vorn, Wohnheime hinten
Im Ländervergleich fällt das Saarland vor allem bei zwei Punkten auf: 42,8 Prozent der Studierenden leben bei den Eltern. Das ist bundesweit der höchste Wert. In einem Studentenwohnheim wohnen dagegen nur 9 Prozent. Das ist der niedrigste Wert unter allen Bundesländern.
- 26,5 Prozent wohnen in einer privaten Mietwohnung
- 17,6 Prozent leben in einer Wohngemeinschaft
- 43,3 Prozent wohnen während des Semesters direkt am Hochschulort
- 5,4 Prozent leben mehr als 50 Kilometer vom Hochschulort entfernt
Mobilität der Studierenden: Auto im Saarland besonders wichtig
Auch beim Weg zur Hochschule zeigt sich eine saarländische Besonderheit. 49,5 Prozent der Studierenden nutzen Auto oder Motorrad. Das ist im Bundesvergleich der höchste Wert. Am häufigsten werden allerdings öffentliche Verkehrsmittel genutzt. Hier liegt der Anteil bei 53,2 Prozent.
- 21,7 Prozent gehen regelmäßig zu Fuß zur Hochschule
- 14,6 Prozent fahren mit dem Rad
Die Zahlen deuten darauf hin, dass kurze Wege, Pendeln aus dem Elternhaus und die Rolle des Autos für viele Studierende im Saarland den Alltag prägen. Quelle der Daten ist das Centrum für Hochschulentwicklung. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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