Waldbrand nahe Nonnweiler: Löscharbeiten dauern an
- Es brennt ausschließlich in einem Waldgebiet: Die Feuerwehr war die Nacht über im Einsatz
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Nonnweiler. Nach dem Waldbrand zwischen Primstal und Kastel laufen bei Nonnweiler auch am Freitag, 24. Juli, weitere Löscharbeiten. Das Feuer ist nach Angaben der Einsatzleitung weitgehend unter Kontrolle.
In der Nacht habe die Feuerwehr den Brand „in Schach gehalten“, sagte der Brandinspekteur des Kreises St. Wendel, Dirk Schäfer. Nun gehe es darum, verbliebene Glutnester vollständig zu löschen. Die Arbeiten sollen den Tag über weitergehen.
Feuer auf rund fünf Hektar ausgebreitet
Der Brand war am Donnerstagabend, 23. Juli, rasch größer geworden. Nach Angaben der Einsatzkräfte breitete sich das Feuer auf rund fünf Hektar Waldfläche aus. An den Rändern des Brandgebiets werde eine Schneise erneut abgelöscht. So soll verhindert werden, dass die Flammen auf weiteren Waldbestand überspringen.
Landstraße gesperrt und Warnmeldung aufgehoben
Trotz des Ausmaßes waren keine Evakuierungen nötig. Das Feuer breitete sich ausschließlich im Waldgebiet aus. Die nahe gelegene Landstraße 147 wurde vorsorglich gesperrt.
Für Menschen in der Umgebung gab es am Donnerstagabend zeitweise eine Warnmeldung. Sie sollten Fenster und Türen schließen sowie Lüftungen und Klimaanlagen ausschalten. Diese Warnung wurde später wieder aufgehoben.
Mehr als 300 Kräfte im Einsatz
Nach Angaben des Brandinspekteurs waren bei den Löscharbeiten zeitweise mehr als 300 Einsatzkräfte vor Ort. Am Freitagmorgen arbeiteten noch etwa 50 Helfer an der Einsatzstelle. Sieben Einsatzkräfte wurden demnach durch Rauchgas oder nach Stürzen leicht verletzt.
Der Brandherd lag in der Nähe einer Kläranlage an einem Steilhang. Das machte den Einsatz zu Beginn besonders schwierig. Auch Landesbrandinspekteur Timo Meyer und Saar-Innenminister Reinhold Jost machten sich am Donnerstagabend vor Ort ein Bild von der Lage. dpa/red
Autor:Anja Stemler aus Kusel-Altenglan |