Feuerwehr im Einsatz: Wohnungsbrand mit Menschenrettung

Feuerwehr Symbolbild | Foto: Xaver Klaussner/stock.adobe.com
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Landsweiler. Am Freitagabend, 3. Juli, gegen 22 Uhr wurden alle Löschbezirke der Feuerwehr Schiffweiler gemeinsam mit der Drehleiter der Feuerwehr Neunkirchen zu einem gemeldeten Wohnungsbrand mit Menschenrettung in die Kreisstraße nach Landsweiler alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung weithin sichtbar. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich der Brand in einer Wohnung im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses.
Mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz gingen umgehend zur Menschenrettung und Brandbekämpfung vor. Da zunächst unklar war, ob sich noch Personen in der Brandwohnung befanden, verschafften sich die Einsatzkräfte teilweise gewaltsam von mehreren Seiten Zugang zum Gebäude. Die Wohnungstür wurde geöffnet und unverzüglich mit den Löscharbeiten begonnen.

Parallel dazu wurde die Drehleiter der Feuerwehr Neunkirchen in Stellung gebracht und ein Außenangriff vorbereitet. Weitere Atemschutztrupps verschafften sich über ein Flachdach Zugang zum rückwärtigen Bereich des Gebäudes, um den Brand auch von dort aus bekämpfen zu können.

Im Verlauf des Einsatzes konnte glücklicherweise festgestellt werden, dass sich keine Person mehr in der Brandwohnung befand. Damit war die zunächst unklare Menschenlage geklärt.

Da im Gebäude insgesamt 24 Personen gemeldet waren, räumten Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei vorsorglich das gesamte Mehrfamilienhaus. Aufgrund der zunächst unübersichtlichen Lage wurden mehrere Rettungswagen sowie ein Notarzt zur Einsatzstelle entsandt, um im Bedarfsfall eine schnelle medizinische Versorgung sicherzustellen.
Nach rund einer Stunde war das Feuer unter Kontrolle und gelöscht. Anschließend begannen umfangreiche Nachlöscharbeiten sowie Kontrollen auf verbliebene Glutnester. Die Brandwohnung ist aufgrund der Schäden derzeit unbewohnbar.

Während des Einsatzes musste die Kreisstraße vollständig gesperrt werden. Die Polizei war mit mehreren Kommandos vor Ort und übernahm unter anderem die Sperrung.
Zur Unterstützung der Einsatznachbereitung wurde die Verbundwerkstatt der Feuerwehren Schiffweiler, Illingen und Merchweiler mit Kräften aus den anderen Gemeinden alarmiert und besetzt. Dort wurden die eingesetzten Atemschutzgeräte geprüft und wieder einsatzbereit gemacht sowie Schläuche und weiteres Einsatzmaterial gereinigt und aufbereitet.

Vor Ort verschafften sich Bürgermeister Cedric Jochum, Kreisbrandinspekteur Michael Sieslack und Kreisbrandmeister Sascha Cattarius ein Bild der Lage. Insgesamt waren 112 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und Energieversorger im Einsatz. red

Autor:

Anja Stemler aus Kusel-Altenglan

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