Fahndung nach Betrug: Polizei sucht Mann mit Phantombild
- Die Polizei sucht nach einem mutmaßlichen Mittäter in einem Betrugsfall aus Neunkirchen und fahndet mit einem Phantombild. Eine 63-Jährige soll nach Kontakt zu falschen Ritual-Anbietern einen niedrigen fünfstelligen Betrag übergeben haben.
- Foto: Landespolizeidirektion Saarland
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Saarbrücken/Neunkirchen. Bereits am Dienstag, 31. März, kam es auf dem Parkplatz eines Elektrofachmarkts in der Kirkeler Straße in Neunkirchen zur Übergabe eines niedrigen fünfstelligen Geldbetrags an einen mutmaßlichen Betrüger. Die Polizei sucht jetzt mit einem Phantombild nach einem Tatverdächtigen, wie die Landespolizeidirektion Saarland mitteilt.
Nach bisherigen Erkenntnissen hatte eine 63 Jahre alte Frau im Frühjahr 2026 Kontakt zu einer vermeintlichen russischen Wahrsagerin, Autorin und Medienpersönlichkeit aufgenommen. Für angeblich besondere Rituale forderten die Täter immer wieder Geld für Materialien. Der Frau wurde zugesichert, dass sie die gezahlten Summen nach Abschluss der Rituale zurückbekomme. Dazu kam es aber nicht.
Bei dem Treffen in Neunkirchen übergab die Frau dem unbekannten Mann das Geld. Im Gegenzug erhielt sie einen Edelstein, der nach Angaben der Ermittler deutlich weniger wert war. Der Gesuchte soll über 30 Jahre alt, etwa 163 Zentimeter groß und kräftig gebaut sein. Er hatte ein rundes Gesicht, einen kurzen Vollbart und wirkte südosteuropäisch oder vorderasiatisch. Am Tag des Treffens trug er Jeans, T-Shirt und Weste. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst in Saarbrücken telefonisch unter 0681/962-2133 entgegen.
Autor:Anja Stemler aus Kusel-Altenglan |