BriMel unterwegs
Ausflug in das Leimersheimer Maislabyrinth

Fritz Schardt mit seinem fleißigen Helfer Fabian Liebel
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  • Fritz Schardt mit seinem fleißigen Helfer Fabian Liebel
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Leimersheim. Der Mais steht hoch, die Wege durch das Feld sind mit Stroh ausgelegt, dann kann es losgehen. Am 24. Juli wollte ich mir das Maislabyrinth in Leimersheim anschauen. Es hätte liebend gerne eine paar Grad kühler sein dürfen, aber so hatte ich bei 37 °C das ganze Maisfeld für mich. Ich wurde sehr freundlich von Frau Schardt vom Seehof empfangen und mit einer Flasche Wasser versorgt, damit ich wenigstens nicht verdurste.

Man erhält nach der Anmeldung am schattigen Kiosk, an dem es auch Schnitzel, Pommes, Würstchen, Cafe, Kuchen, Eis und kalte Getränke gibt, eine Stempelkarte. Hierauf ist Platz für 6 verschiedene Stempel, die man sich im Maislabyrinth an den Stationen auf die Karte druckt. Hat man alle sechs, wirft man sie in eine Box. Die wird am Saisonende geleert und unter allen Teilnehmern drei Gewinner für je einen Preis im Wert von 150 Euro gezogen. Die Wegestrecke in dem 2,5 Hektar großen Areal ist mit ihren ganzen Einbahnstraßen und Kehrtwendungen ca. 3,5 km lang.

Da noch zwei Wochen Ferien sind, ist das vielleicht eine ideale Freizeitgestaltung. Der Chef des Labyrinthes empfiehlt einen Besuch bei Temperaturen zwischen 20 und 25 °C ohne Regen. Ü30 ist definitiv zu heiß. Ich konnte es am eigenen Leib erfahren.

Es gibt hier auf dem Seehof außerdem ca. 20 Tret-Gokarts für Groß und Klein. Hiermit kann man durch einen Parcours fahren (15 Minuten kosten 1 Euro). Für die ganz Kleinen steht ein Kinderspielplatz zur Verfügung.

Gerade als ich aus dem Labyrinth zurückkam, kehrte auch Grundstückbesitzer Fritz Schardt mit seinem fleißigen Helfer Fabian Liebel vom Mähdreschen zurück. Gerne unterhielt er sich mit mir und ließ mich, wissen, dass das Maisfeld bis Ende September stehen bleibt und im Oktober geerntet wird. Dann ist die Herrlichkeit vorbei und die Maiskolben werden zu Futtermais verarbeitet. Es werden nur die Körner geerntet, der Rest bleibt als Humus auf dem Feld zurück. Danach wird er gemulcht und gepflügt.

Zu finden ist das Maislabyrinth bei Familie Schardt am Seehof, 76774 Leimersheim, zwischen Germersheim und Wörth. Lassen Sie sich nicht beirren, wenn Sie an den Damm kommen und das Einfahrt-Verbotsschild sehen. Anders kommt man nicht hin und das geht schon in Ordnung.

Die Öffnungszeiten bis zum 29. September sind am
Mittwoch und Sonntag von 10.00 bis 20.00 Uhr und am
Samstag von 14.00 bis 20.00 Uhr

Eintritt: Kinder von 3 bis 16 Jahren bezahlen 2 Euro, Erwachsene 3 Euro.

Das Nachtlabyrinth nach Einbruch der Dunkelheit wird am 31. August und 21. September angeboten.
Info: www.maislabyrinth-leimersheim.de
(mel)

Autor:

Brigitte Melder aus Böhl-Iggelheim

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