Volleyball-Praxis-Lehrgang mit Spiel in Alsenz
Fünf neue Schiedsrichterinnen

In der hinteren Reihe stehen die neuen Schiedsrichterinnen: Emilia Heller, Lara Müller-Späth, Viktoria Josten, Sophie Fröhlich, Lena Walter (von links)
  • In der hinteren Reihe stehen die neuen Schiedsrichterinnen: Emilia Heller, Lara Müller-Späth, Viktoria Josten, Sophie Fröhlich, Lena Walter (von links)
  • Foto: Peter Heß/TuS Alsenz
  • hochgeladen von Wochenblatt Redaktion

Alsenz. Nach 20 Monaten Pandemie-bedingter Spielpause scheint nun ein Volleyball-Spielbetrieb im Bezirksverband Rheinhessen wieder greifbar nahe. Der Verband handelte mit Weitblick und legte frühzeitig einen zwar verspäteten, aber nun offensichtlich umsetzbaren Saisonstart nach den Herbstferien fest.

Nach langer Pandemie- und sanierungsbedingter Sperrung wurde die Sporthalle der Nordpfalz-Grundschule in Alsenz Anfang August wieder freigegeben und damit der Wiedereinstieg für Hallensportler möglich. Seitdem bereitet sich das Damenteam der TuS Alsenz organisatorisch und personell auf die neue Spielzeit in der Rheinhessenliga vor. Im Grunde stand noch ein Fünfer-Restkader mit erfahrenen Spielerinnen zur Verfügung, dazu kamen Rückkehrerin Sina Söhner und Neuzugang Anna Sowinska-Ciolek. Mittlerweile hat man ein halbes Dutzend Nachwuchsspielerinnen im Alter von 13 bis 15 Jahren fest ins Aktiventraining integriert. Alsenz hat damit zwar einen ausreichenden Kader zur Verfügung, ob die Qualität allerdings zum Klassenerhalt, dem erklärten Ziel der TuS, ausreicht, wird sich erst zeigen müssen.

Ein weiteres Thema ist das Schiedsrichterwesen. Bei jedem Auswärtsspieltag mit drei Mannschaften müssen beide Gastteams jeweils ein Schiedsgericht stellen. Auch hier ist und war die TuS personell weniger gut ausgestattet.

Mitte September meldete die Volleyballabteilung fünf mutige Nachwuchsspielerinnen, vier davon bereits mit einer im Alter von zehn Jahren erworbenen Jugend-Schiri-Lizenz ausgestattet, kurzfristig zum D-Lizenz-Schiedsrichterlehrgang des rheinhessischen Verbandes (VVRh) an. Die Nordpfälzerinnen mussten zuerst das sogenannte eLearning, eine vorbereitende Online-Prüfung mit mindestens 80 Prozent Erfolgsquote bestehen und wurden im September zur schriftlichen Prüfung zugelassen, die in Mainz-Gonsenheim stattfand. Auch diese durch aus anspruchsvolle Theorie-Prüfung bestanden dann tatsächlich alle fünf TuS-Kandidatinnen. Quasi als Belohnung haben sich die TuS-Verantwortlichen dann um die Ausrichtung der Praktischen Prüfung am 10. Oktober in Alsenz bemüht und schließlich den Zuschlag erhalten.

Am Sonntagmorgen ging es los in der Alsenzer Sporthalle. Verfahren wurde ausschließlich nach 3-G-Coronaregeln. Der VVRh hatte insgesamt neun Prüflinge zum praktischen Test geladen - fünfmal TuS Alsenz, dreimal TuS Gaulsheim, einmal TG Osthofen. Gefordert war der Einsatz als erste und zweite Schiedsrichterin, die mit der Pfeife im Mund ein Volleyballspiel leiten und die Kenntnis aller im Volleyball geforderten Handzeichen nachweisen mussten.

Das für die Praxis-Abnahme notwendige Spiel bestritten dann Spielerinnen der TuS und Aushilfskräfte, sowie die Prüflinge selbst, soweit dies der Prüfungsverlauf zuließ. Damit schlug die TuS gleich zwei Fliegen mit einer Klatsche. Einerseits wollte man neue Schiedsrichterinnen gewinnen, andererseits konnte man den Tag zum ersten Einspielen des TuS-Damenteams nutzen. Dies war umso wertvoller, weil in diesem Jahr das traditionelle Globus-Turnier zur Vorbereitung Corona-bedingt ausfällt.

Am Ende eines langen Tages standen dann neun gespielte Volleyballsätze für die Spielerinnen und neun strahlende neue Schiedsrichterinnen, darunter die TuS-Mädels Viktoria Josten, Lara Müller-Späth, Emilia Heller, Lena Walter und Sophie Fröhlich. Ein weiterer Mosaikstein, mit dem man der neuen Spielrunde, die am 31. Oktober bei der SpVgg Dietersheim startet, gelassener entgegenblicken kann. ps

Autor:

Tim Altschuck aus Kaiserslautern

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