Kartfahrer Max Reis in Mülsen am Start
Pech und Wochenende zum Vergessen

Trotz des unglücklichen Wochenendes gehörte Max Reis zu den schnellsten Fahrern seiner Klasse  Foto: Max Reis Presse
  • Trotz des unglücklichen Wochenendes gehörte Max Reis zu den schnellsten Fahrern seiner Klasse Foto: Max Reis Presse
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Ramstein-Miesenbach. Der Ramsteiner Kartfahrer Max Reis ging am vergangenen Wochenende in der Motorsportarena in Mülsen bei der zweiten Veranstaltung des ADAC Kart Masters 2020 an den Start.
Nach seinem gelungenen Debüt in der OK-Junior Klasse beim Saisonstart in Kerpen Anfang August reiste der Westpfälzer als 6. der Gesamtwertung ins entfernte Sachsen.
Der Fahrer des Junior Team 75 Bernhard kam bereits in den freien Trainings am Freitag bestens mit der neuen und anspruchsvollen Strecke zurecht und machte mit konstant schnellen Zeiten auf sich aufmerksam. Im ersten gezeiteten Training am Samstagmorgen bestätigte er diesen Eindruck und belegte einen starken 5. Rang von 34 Startern in seiner Klasse.
Kart, Motor und Fahrer waren bestens für das anschließende Qualifying vorbereitet. Max Reis startete im Zeittraining direkt mit vielversprechenden Rundenzeiten und war bereits in der vierten Runde auf dem Weg zu einer TOP-Zeit, als ihm in der vorletzten Kurve ein kleiner aber folgenschwerer Fehler unterlief. Der Förderpilot des ADAC Pfalz drehte sich mit seinem Kart von der Strecke und blieb im Kies stecken. Das Zeittraining war gelaufen und letztlich kostete ihn dieser Fauxpas auch das gesamte Wochenende.
Bitter, denn statt einer guten Ausgangsposition an der Spitze des Feldes ging es nun jeweils nur von Platz 17 in die beiden Vorläufe am Samstagnachmittag. In den beiden sogenannten Heats stellte Max Reis jedoch seine Schnelligkeit erneut unter Beweis, zeigte beherzte Überholmanöver und beendete die Vorläufe auf den Plätzen 12 und 11.
In der Addition der Heats bedeutete dies Startplatz 11 für den ersten Wertungslauf am Sonntag.
Trotz der Enttäuschung aus dem Zeittraining war Max Reis aufgrund der gefahrenen Rundenzeiten noch immer zuversichtlich für den Rennsonntag. Diese Zuversicht festigte sich mit einem starken 3. Platz im Warmup am frühen Sonntagmorgen und entsprechend motiviert ging der deutsche Rotax-Meister des Jahres 2018 in das erste Rennen.
Doch bereits in der zweiten Kurve kam Max Reis nach einer Kollision mit einem Kontrahenten von der Strecke ab und musste sich am Ende des Feldes auf Rang 25 wieder einreihen. Letztlich kämpfte er sich mit einer schnellen Runde nach der Anderen noch einmal bis auf Platz 16 nach vorne, aber mehr war nicht mehr drin. Somit war das Wochenende endgültig gelaufen.
Auch im zweiten Wertungslauf war Max Reis ein Happy End verwehrt. Nach der ersten Runde fand er sich auf Position 21 wieder und musste sich erneut durchs Fahrerfeld nach vorne kämpfen. Am Ende fuhr er auf Platz 12 über die Ziellinie, wurde aber aufgrund einer Spoilerstrafe nur auf Platz 16 gewertet. Den Ärger über das verkorkste Wochenende konnte auch die zweitschnellste Rennrunde des gesamten Fahrerfeldes nicht lindern.
Am Sonntagnachmittag war der ambitionierten Ramsteiner dann auch entsprechend enttäuscht: „Mein Mechaniker Sascha Molly, das Junior Team 75 Bernhard und One Engines haben mir ein perfektes Paket zur Verfügung gestellt. Ich kam bestens mit den Bedingungen zurecht und ärgere mich extrem, dass ich mir durch meinen Fehler im Qualifying die Chance auf eine vielversprechende Platzierung in meinem dritten OK-Junior Rennen überhaupt verbaut habe. Ich war über das gesamte Wochenende einer der schnellsten Fahrer meiner Klasse und stehe trotzdem mit leeren Händen da. Es bleibt die Erkenntnis, dass ich den Speed der erfahrenen Jungs mitgehen kann und daran werde ich versuchen anzuknüpfen!“
Die Chance dazu hat Max Reis, wenn das ADAC Kart Masters im bayerischen Ampfing gastiert. rre

Autor:

Max Reis aus Ramstein-Miesenbach

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