Umwelttag in Ramstein-Miesenbach
Pfadfinder*innen engagieren sich für die Umwelt
- Vor dem Start der Umweltaktion auf dem Gelände der Stadtgärtnerei
- Foto: Stadt Ramstein-Miesenbach
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Die Stadt Ramstein-Miesenbach hatte zum „Umwelttag“ aufgerufen und um rege Beteiligung gebeten.
Bei nicht optimalen äußeren Bedingungen fanden sich dennoch an die 80 Bürgerinnen und Bürger in der Stadtgärtnerei ein. Alle wollten einen Beitrag zum Umweltschutz leisten.
Mit dabei auch einige Pfadfinder*innen vom Stamm Kurpfalz im Bund der Pfadfinder*innen e.V. (BdP), welche sich in den Dienst der guten Sache stellten.
Der Beauftragte für die Erwachsenen im Stamm der Kurpfälzer, Leif Heidingsfelder, betonte wie wichtig es ist, einen Beitrag für eine saubere Umwelt zu leisten. „Dies trifft gerade für uns Pfadfinderinnen und Pfadfinder zu“, so Heidingsfelder.
Mit dabei waren aber auch Bürgerinnen und Bürger aus Ramstein-Miesenbach und Vertretungen von Vereinen, sei es der Tanzsportverein (hier waren sogar eigens Mitglieder aus Kaiserslautern angereist), von kirchlichen Organisationen oder dem Caritas-Förderzentrum aus Landstuhl, welches in Ramstein eine Wohngruppe unterhält.
Nach der Begrüßung durch Stadtbürgermeister Ralf Hechler teilte der Leiter der Stadtgärtnerei, Martin Keller, die Teilnehmenden in fünf Gruppen auf.
Drei Gruppen wurden mit dem Bus zu ihren Startplätzen gebracht.
Eine Gruppe startete an der alten Autobahn bei der Gedenkstätte des Flugtagsunglücks von 1988 und begann hier von Süden her mit der Müllsammlung.
Eine weitere Gruppe startete im Industriegebiet im Westen und die dritte im Gebiet der ehemaligen Firma Pegualn und kam durch den Wald nach Ramstein zurück.
Eine weitere Gruppe begann ihre Tour direkt in der Stadtgärtnerei Richtung Norden nach Miesenbach. Von dort über den Bahnhof in Richtung Steinwenden.
Die Gruppe des Förderzentrums aus Landstuhl machte sich über die Talstraße in Richtung Bahnhof und von dort zum Seewoog nach Miesenbach auf den Weg, begleitet von einigen Rollifahrenden. Auch diese fleißigen Helferinnen und Helfer wollen ihren Beitrag für eine saubere Umwelt leisten, trotz einer Beeinträchtigung.
- Hinweis auf den Umwelttag
- Foto: Stadt Ramstein-Miesenbach
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Das Sammelergebnis war für alle Beteiligten erschreckend.
Neben Flaschen, Dosen, Plastiktüten und Plastikmüll aus aufgerissenen „gelben Säcken“ wurden leider auch jede Menge Altreifen sichergestellt. Kurios war der Fund eines fast neuwertigen Fahrrades, welches eine Gruppe aus dem Wald mit nach Ramstein brachte.
Sehr unangenehm war auch die Entsorgung von Hundekotbeuteln. In Miesenbach muss es einen unangenehmen Mitmenschen geben, der diese Beutel auf den Gleisen des Bahnhofes entsorgt. Insgesamt acht dieser Beutel fanden nun den Weg in die Müllsäcke der „Umweltschützenden“.
Als ganz schlimm empfanden die Umweltaktivisten*innen den Berg alter Autoreifen links vom Fahrradweg zwischen Miesenbach und Steinwenden, welcher dort illegal abgelagert worden war.
„Da fällt einen nichts mehr ein“, so Leif Heidingsfelder von den Pfadfinder*innen des BdP, der mit den Mitarbeitenden der Stadtgärtnerei die Reifen auf den Transporter wuchtete.
- Illegal abgelagerte Autoreifen zwischen Miesenbach und Steinwenden. Auf dem Foto v.l.n.r. Charlotte Heidingsfelder, Leif Heidingsfelder vom BdP sowie Tobias Binding und Jürgen Günther von der Stadtgärtnerei
- Foto: Peter Krietemeyer
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Nach drei Stunden intensiver Müllsammlung fanden sich alle Teilnehmenden in der Stadtgärtnerei ein, wo ein kleines Dankeschön in Form von Getränken und warmen Würsten auf sie warteten.
- Die fleißigen "Heinzelmännchen" von der Stadtgärtnerei hinter der Theke
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- Unterstützung durch den EDEKA-Markt Jahke in Ramstein-Miesenbach
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Die Speisen stiftete die Firma Edeka Jahke aus Ramstein-Miesenbach, wofür sich Stadtbürgermeister Ralf Hechler nochmals bedankte.
- Das Team der Stadtgärtnerei mit Michael Jahke (vierter v.l.) dem Leiter der Stadtgärtnerei Marin Keller (fünfter v.l.) und Stadtbürgermeister Ralf Hechler (ganz rechts).
- Foto: Peter Krietemeyer
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Aber auch bei allen Müllsammelnden, von Klein bis Groß, bedankte sich der Rathauschef. Eingebunden in den Dank war auch das tolle Team der Stadtgärtnerei, ohne welches eine solche Aktion nicht möglich wäre.
Bleibt zu hoffen, dass es vielleicht im nächsten Jahr weniger Umweltfrevler gibt und weniger Müll zu sammeln ist.
- Eine erschreckende Menge Autoreifen und viel gefüllte Säcke mit Müll. Jürgen Günther von der Stadtgärtnerei wirft einen weiteren Sack in den Container
- Foto: Peter Krietemeyer
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Autor:BdP Peter Krietemeyer aus Kaiserslautern |
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