Straßen in Philippsburg zeitweise gesperrt: Das steckt dahinter
- In Philippsburg kann es am kommenden Mittwoch wegen einer Übung auf der Polder Rheinschanzinsel kurzzeitig zu Straßensperrungen kommen.
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Philippsburg. Wer am Mittwoch, 21. Oktober, in und um Philippsburg unterwegs ist, muss zeitweise mit gesperrten Straßen und kurzen Verkehrsbehinderungen rechnen. Der Landesbetrieb Gewässer führt auf der Polder Rheinschanzinsel eine Absperr- und Räumungsübung durch.
Die Übung soll den Einsatz im Hochwasserfall vorbereiten. Nach Angaben des Regierungspräsidiums dient sie dazu, Menschen und Tiere im Hochwasserraum bestmöglich und umfassend zu schützen.
Die Einsatzkräfte bauen im Laufe des Tages im Stadtgebiet mobile Straßenabsperrungen und Kontrollstellen auf. Entlang der Umleitungsstrecken stellen sie zudem Verkehrsschilder und Absperrbaken auf, fotografieren sie und bauen sie danach wieder ab. Dadurch kann es kurzfristig zu Behinderungen kommen.
Übung findet regelmäßig statt
Der Betreiber des Polders Rheinschanzinsel organisiert diese Absperr- und Räumungsarbeiten gemeinsam mit allen Beteiligten regelmäßig alle fünf Jahre. Die Stadt Philippsburg, die Gemeinde Oberhausen-Rheinhausen und die jeweiligen Freiwilligen Feuerwehren unterstützen die Übung.
So wollen die Verantwortlichen sicherstellen, dass Zuständigkeiten und Aufgaben im Ernstfall schnell abrufbar sind. Die letzte Einsatzübung im Polder Rheinschanzinsel fand am Mittwoch, 2021, statt.
Einen Lageplan mit den Orten der Straßenabsperrungen und den nur im Einsatzfall des Polders geltenden Umleitungsstrecken gibt es auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Karlsruhe unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/themen/wasserboden/irp/seiten/rheinschanzinsel/.
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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