„Mina’s Naschwerk“
Frühstückscafe jetzt in Huttenheim
- OV Peter Kremer, Shyrete Sahiti, Chefin des Philippsburger Reinigungsdienstes, und Geschäftsführerin Ümran Demirkol bei den letzten Vorbereitungen
- Foto: W. Schmidhuber
- hochgeladen von Werner Schmidhuber
Huttenheim. Seit Kurzem hat ein nicht alltägliches Cafe sein Portal für die Bevölkerung geöffnet. Damit wird eine jahrzehntelange Lücke im Stadtteil Huttenheim geschlossen.
„Mina’s Naschwerk“ in der Rheinstraße 16 will mit besonderen Angeboten auftrumpfen und mehr als nur eine herkömmliche Cafestube sein. Die Öffnungszeiten seien noch nicht endgültig festgelegt, sondern noch etwas „abwartend“ gewählt. Je nach Zuspruch könne aufgestockt werden, heißt es.
„Von Montag bis Freitag unterbreiten wir verschiedene Frühstücksangebote, so mit allerlei Tee- und Kaffeespezialitäten“, informiert Geschäftsführerin Ümran Demirkol. Die 39jährige will von montags bis freitags zu einem leckeren Handwerker- und Frühaufsteher-Frühstück bitten. Auch für die etwas länger Schlafenden steht Köstliches bereit, versichert sie. Es gibt Produkte „halal“, also kein Schweinefleisch und kein Alkohol, dafür Rind und Geflügel.
Fürs Cafe mit Theke stehen gut 60 Quadratmeter zur Verfügung. Hinzu kommt noch eine Außenbewirtschaftung, weiß Ortsvorsteher Peter Kremer, der dem Ehepaar bei der Umsetzung ihres Vorhaben geholfen hat und sich über das Angebot freut. Geöffnet ist zunächst von Montag bis Freitag, jeweils von 5 Uhr bis 11 Uhr.
Warum macht die Frau das? „Ich backe leidenschaftlich gern“, sagt die Neuhuttenheimerin, die bereits als „Huttemer Sally“ bezeichnet wird. Hinter sich hat sie ein abgeschlossenes Studium: Produktion und Logistik. Doch konnte sie wegen der Kinder den Beruf nicht ausüben. Seit vier Jahren wohnt die Familie in Huttenheim, seit zwei Jahren macht sie sich Gedanken über ein Cafe im kleinen Stadtteil.
Die Räumlichkeiten standen zuletzt leer, zuvor war dort ein Blumenladen, sodann eine Eisdiele untergebracht. Bis zuletzt waren die Arbeiten noch voll im Gange. Dass alles am Eröffnungstag klappte und alles glänzte, ist das Verdienst der umtriebigen Shyrete Sahiti, Chefin des Philippsburger Reinigungsdienstes, mit ihrer Putzmannschaft.
Autor:Werner Schmidhuber aus Waghäusel |
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