Feuerwehr rettet Wohnhaus * Update
50.000 Euro Sachschaden bei Scheunenbrand in Philippsburg

Philippsburg. Aus noch unklarer Ursache geriet am Montagabend gegen 19.50 Uhr ein Scheunenanbau in der Philippsburger Goethestraße in Brand.
Durch die eingesetzte Feuerwehr konnte eine Ausbreitung des Feuers unterbunden werden, der Brand selbst war gegen 20.30 Uhr gelöscht. Es entstand nach derzeitigen Schätzungen ein Sachschaden in Höhe von rund 50 000 Euro. Personen wurden bei dem Brandereignis nicht verletzt.

Upate der Polizei von 1.24 Uhr

Die Freiwillige Feuerwehr Philippsburg wurde am Montagabend gegen 20 Uhr von der Integrierten Leitstelle in Karlsruhe mit dem Alarmstichwort "Scheunenbrand" in die Goethestraße alarmiert. Vorsorglich wurde zeitgleich von der Leitstelle auch die Drehleiter der benachbarten Feuerwehr Waghäusel zum Einsatz hinzu disponiert.

Bereits auf der Anfahrt der ersten Kräfte war eine dicke schwarze Rauchwolke aus Richtung der Einsatzstelle zu sehen. Daraufhin wurde die Leitstelle über Funk angewiesen alle Abteilungen der Feuerwehr Philippsburg nachzualarmieren.

Aus einem Scheunenanbau - welche direkt an ein Wohnhaus angebaut war - schlugen hohe Flammen und es stieg dichter Rauch auf. Sofort wurde durch die Feuerwehr ein Außenangriff direkt am Brandobjekt sowie ein weiterer zum Schutz des Nachbargebäudes in der Straße "An der Saalbach" vorgenommen. Um direkt in die obere Etage der Scheune zu gelangen bauten die Rettungskräfte eine sogenannte Rettungsplattform auf und schufen sich mittels Kettensäge eine Öffnung um über diese direkt zum Brandherd zu gelangen. Nach erfolgter Öffnung konnte nun der Brand auch von Innen bekämpft werden.

Durch diese eingeleiteten Maßnahmen konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden und somit eine Ausbreitung auf das Wohnhaus sowie des Nachbargebäudes verhindert werden. Verletzt wurde glücklicherweise bei diesem Einsatz niemand. Die Nachlöscharbeiten zogen sich noch einige Zeit hin.

Die Freiwilligen Feuerwehren aus Philippsburg und Waghäusel waren mit insgesamt elf Fahrzeugen und rund 38 Einsatzkräften unter der Leitung des Kommandanten Rudolf Reiß an der Einsatzstelle. Das Deutsche Rote Kreuz war mit zwei Rettungswagen sowie einem Notarztwagen mit acht Kräften vor Ort. Die Polizei sicherte mit insgesamt drei Fahrzeugen und sechs Beamten die Einsatzstelle.

Ebenfalls war Philippsburgs Bürgermeister Stefan Martus an die Einsatzstelle gekommen um sich ein Bild der Lage zu verschaffen.

Die Einsatzstelle konnte nach rund anderthalb Stunden an die Polizei beziehungsweise an den Eigentümer übergeben werden. Damit war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

Autor:

Heike Schwitalla aus Karlsruhe

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