Radsport
Rudi Birkmeyers „bewegtes Leben auf zwei Rädern“
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- Foto: Jockel Faulhaber
- hochgeladen von Rudi Birkmeyer
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Mit zwölf Jahren auf dem Fahrrad des Bruders – heute ist daraus ein Buch geworden
Rudi Birkmeyer blickt auf mehr als sechs Jahrzehnte Radsport zurück
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OFFENBACH AN DER QUEICH. Als Rudi Birkmeyer zwölf Jahre alt war, fuhr er zunächst auf dem Fahrrad seines älteren Bruders Albert. Niemand konnte damals ahnen, dass aus dieser frühen Begeisterung eine jahrzehntelange Leidenschaft und eine bemerkenswerte sportliche Laufbahn werden würde.
Heute hat der gebürtige Landauer und seit Jahrzehnten in Offenbach an der Queich lebende Südpfälzer seine Erinnerungen in dem Buch „Ein bewegtes Leben auf zwei Rädern“ festgehalten.
Auf 148 Seiten erzählt Birkmeyer von seinen ersten Rennen, sportlichen Erfolgen, Begegnungen mit bekannten Persönlichkeiten des Radsports und seinem späteren ehrenamtlichen Engagement.
Sein erstes Rennen auf der Landauer Radrennbahn bestritt er 1964. Es folgten zwei Deutsche Jugendmeisterschaften, drei Gesamtbadische Meisterschaften im Vierer-Mannschaftsfahren, ein deutscher Vizemeistertitel im Vierer sowie sechs Pfalzmeisterschaften. Als Nationalfahrer lernte Birkmeyer zahlreiche bekannte Rennfahrer, Trainer und Funktionäre kennen.
Doch sein Buch ist keine reine Sammlung von Ergebnissen. „Ich wollte nicht nur meine sportlichen Erfolge auflisten. Mir waren vor allem die Menschen und Geschichten wichtig, die meinen Lebensweg geprägt haben“, sagt Birkmeyer.
So erinnert er sich an Rennen in Dortmund, Frankfurt, Stuttgart und München ebenso wie an Begegnungen mit Weggefährten. Grußworte zu seinem Buch stammen unter anderem von Didi Thurau, Udo Bölts, Pascal Ackermann und Weltschiedsrichter Dr. Markus Merk.
Vom Rennfahrer zum engagierten Organisator
Auch nach dem Ende seiner aktiven Rennfahrerzeit blieb Birkmeyer dem Radsport und dem Ehrenamt verbunden. Er engagierte sich bei zahlreichen sportlichen, sozialen und kulturellen Projekten. Besonders verbunden ist er der VOR-TOUR der Hoffnung, für die er sich seit vielen Jahren einsetzt.
Auch seine Aktivitäten rund um die Nello-Hütte gehören zu diesem Engagement. Immer wieder ging es ihm darum, gemeinsam mit anderen etwas für Vereine, Gemeinschaft und soziale Projekte zu bewegen.
Im Buch finden sich deshalb nicht nur Erinnerungen an Meisterschaften und Rennen, sondern auch zahlreiche Geschichten aus einem Leben, in dem Sport, Freundschaften und ehrenamtliches Engagement eng miteinander verbunden sind.
Eine besondere Verbindung besteht auch zum Radsporthaus Gerhard Geil. Heiner Geil, der Vater von Gerhard, war bereits während Birkmeyers aktiver Zeit ein begeisterter Fan und begleitete ihn zu zahlreichen Rennen. Seine Anfeuerungsrufe fanden sogar Eingang in damalige Reportagen. Heute unterstützt das Radsporthaus Geil erneut das Buchprojekt.
Radsportgeschichte bewahren
Für Birkmeyer ist das Buch deshalb auch ein Stück Zeitgeschichte. Der Radsport hat sich seit seinen ersten Rennen grundlegend verändert. Vieles, was damals selbstverständlich war, ist heute kaum noch bekannt.
„Viele Geschichten verschwinden, wenn niemand sie aufschreibt“, sagt Birkmeyer. „Ich wollte deshalb meine Erinnerungen festhalten – auch für die nächste Generation.“
Inzwischen wurden rund 112 Exemplare verkauft. „Es tröpfelt täglich“, sagt der Autor mit einem Augenzwinkern. Gerade im Hinblick auf Weihnachten möchte er noch einmal auf sein Buch aufmerksam machen.
Ein Teil des Buchprojekts kommt der VOR-TOUR der Hoffnung zugute.
So verbindet „Ein bewegtes Leben auf zwei Rädern“ sportliche Erinnerungen mit persönlicher Lebensgeschichte und sozialem Engagement.
Was mit einem Jungen auf dem Fahrrad seines Bruders begann, wurde zu einem bewegten Leben auf zwei Rädern – und nun zu einem Buch, das ein Stück südpfälzischer und deutscher Radsportgeschichte bewahren möchte.
Rudi Birkmeyer: „Ein bewegtes Leben auf zwei Rädern“, 148 Seiten, ISBN 978-3-8192-9621-5.
Autor:Rudi Birkmeyer aus Offenbach |
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