„Schlichtweg eine Katastrophe“:
Sperrung der Salierbrücke Speyer jetzt bis 2022

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Oberhausen-Rheinhausen/Philippsburg/Speyer. Die weitere Sperrung der Salierbrücke bis 2022 ist schlichtweg eine Katastrophe. So sehen es die meisten betroffenen Bürger rechts und links des Rheins, aber auch die zuständigen Abgeordneten. Quasi zeitgleich mit dem „Projektbegleitkreis zur Sanierung der Rheinbrücke Speyer“ hat die Öffentlichkeit von der Verlängerung der Sperrung bis ins Frühjahr 2022 erfahren.
Die Bundestagsabgeordneten der CDU, Olav Gutting (Wahlkreis Bruchsal/Schwetzingen) und Johannes Steiniger (Wahlkreis Neustadt/Speyer), erklären dazu: „Die Verlängerung der Bauzeit und damit die Sperrung der Salierbrücke bis Frühjahr 2022 ist eine Katastrophe für die Region. Das Regierungspräsidium Karlsruhe musste die Entwicklungen der Baustelle bereits seit vielen Monaten kennen und hat trotzdem die Bevölkerung nicht informiert. Das ist untragbar.“
Von der Informationspolitik des Regierungspräsidiums sei er mehr als enttäuscht“, lässt Gutting wissen. Die erst am Donnerstagabend bei einem Pressegespräch angesprochenen „unvorhersehbaren bautechnischen Probleme“ habe es schon kurz nach Beginn der Sanierung gegeben. „Trotz der massiven Planverzögerungen und Kostensteigerungen des Vorhabens hielten es die Verantwortlichen nicht für nötig, die Bevölkerung zeitnah darüber zu informieren. Das nenne ich ein durch und durch intransparentes Agieren der baubegleitenden Behörden.“

So gehe Vertrauen in unseren Staat verloren, meint Steiniger. „Mit der Einrichtung des Projektbegleitkreises und der transparenten Vorbereitung und Entscheidung über die Fahrspur wenigstens für Rettungsdienste hat das Projekt hoffnungsvoll begonnen. Die plötzliche Mitteilung der Bauzeitverlängerung nach Monaten des Schweigens passt leider gar nicht dazu. Kein Wunder, dass die Bürgerschaft ihren Unmut kundtut und jetzt auch Demonstrationen gestartet werden sollen.“
Dem könne er nur beipflichten und seine Forderung, Planungs-, Genehmigungs- und Bauzeiten vom Kopf auf die Füße zu stellen, wiederholen, so der Wahlkreisabgeordnete aus Oberhausen-Rheinhausen. Es müsse schneller gehen, denn diese ewigen Verzögerungen und das begleitende Schweigen rütteln an den Grundfesten der Demokratie.
Foto: Archiv

Autor:

Werner Schmidhuber aus Waghäusel

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