Mobiles Impfteam erfolgreich im Einsatz:
Kleiner Piks mit großer Wirkung:

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Oberhausen-Rheinhausen/Philippsburg/Waghäusel. Am Ende der dreistündigen Impfaktion gab es nur zufriedene und glückliche Gesichter zu sehen. Über den erfolgreichen Abschluss freuten sich nicht nur die betroffenen gepiksten Senioren, sondern auch das Personal und besonders der neugegründete „Förderverein/Freundeskreis Pflege Oberhausen-Rheinhausen/Philippsburg/Waghäusel“, der sich angesichts der schwierigen Lage durch die Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 gegründet hat und von vielen Angehörigen pflegebedürftiger Personen unterstützt wird.
Das „mobile Impfteam“ war im Bereich der Tagespflege in Oberhausen-Rheinhausen unterwegs und nahm dort rund 50 Impfungen vor. Die wichtigen Einstiche gab es auch für die insgesamt 16 Mitarbeiter, die ja tagtäglich mit den Tagespflegegästen zu tun haben. Die zweite Impfung, also die zweite Dosis, steht am 3 April an, hieß es.
Die Senioren, die – nach der obligatorischen Fiebermessung und Vornahme aller hygienischen Auflagen - erwartungsvoll auf den Stühlen saßen, waren bislang noch nicht geimpft und freuten sich sichtlich über die Möglichkeit. „Mit den heute geimpften Frauen und Männern sind etwa 75 Prozent meiner betreuten 200 Patienten/Kunden geimpft“, ließ die Chefin, Suely Chiosini-Hambsch, wissen.
Alle, ja alle betreuten Frauen und Männer sind bis zum heutigen Tag coronafrei. Bei der Bekanntgabe dieses Erfolgs an die Wartenden gab es großen Beifall. Mit der Impfung werde ein wichtiger Beitrag geleistet, dass es so sicher wie bisher bleibt: ein weiterer Schritt, um Gesundheit und Schutz zu gewährleisten. Am Ende des ganzen Impfprozesses ist hoffentlich die Coronapandemie soweit eingedämmt, dass ein halbwegs normaler Alltag einkehren kann, lauteten mehrere Äußerungen.
Am Wochenende war in die geräumige Tagespflegeinrichtung in der Marienstraße das motivierte und leistungsstarke Impfteam eingerückt, das die Pflegedienstleitung übers Gesundheitsamt organisiert hatte. „Alle Senioren, ohne Ausnahme, wollten die Impfung haben. Niemand lehnte das Angebot ab“, so die Auskunft.
Mit weitem Abstand und mit schützenden Masken warteten die Senioren über 80 Jahren (hauptsächlich aus Oberhausen-Rheinhausen, Philippsburg und Waghäusel) auf den Start der Impfung. Manche räumten ein leichtes Herzklopfen angesichts der Ungewissheit, was auf sie zukommt, ein.
Wie Beobachter und Begleiter übereinstimmend versicherten, klappte die Organisation vor Ort bestens. Zwar war von allen Seiten ein „Riesenpapierkram“ zu bewältigen, aber die vielen Helfer haben das gerne auf sich genommen, so der Eindruck.
Die mobilen Impfteams, organisatorisch an die jeweiligen Impfzentren angebunden, suchen nach vorheriger Terminabsprache die Alten- und Pflegeeinrichtungen auf, um dort vor Ort zu impfen. Selbstverständlich ist die Impfung freiwillig. Auch das Personal kann dabei mit geimpft werden.
Kleiner Piks mit großer Wirkung. „Ich bin so froh und auch dankbar für diese Möglichkeit“, sagte eine Begleiterin, die ihre Mutter im Rollstuhl hereinschob.
Das Impfteam bestand aus fünf Personen. Dazu gehörten drei Aktiven des Roten Kreuzes, ein Notarzt und ein Fahrer, der den notwendigen Impfstoff immer wieder anlieferte.
Der Impfstoff stammte von Biontech/Pfizer. In drei Wochen (3. April) findet die Zweitimpfung statt, mit der dann ein 95-prozentiger Schutz gegen das Corona-Virus bestehen soll.
„Mit diesem Impfangebot direkt vor Ort leisten wir einen konkreten und sicherlich wertvollen Beitrag dazu, dass die Menschen schnell und unkompliziert eine Impfung gegen Corona erhalten“, unterstrich die Leiterin. Ihr ausdrücklicher Dank richtet sie an das „supertolle Impfteam des Impfzentrums“, auch an vielen freiwilligen Helfer der rund 15-köpfigen Mann- und Frauschaft und an die „wunderbar mitmachenden Impfwilligen“.

Autor:

Werner Schmidhuber aus Waghäusel

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