3000 Euro für „Kunst im Kirchenraum“ gespendet
Mannheimer Runde lässt Christussonne strahlen

Spendenübergabe mit Thorsten Riehle,  Bettina Mohr und Pfarrer Uwe Sulger (von links).
  • Spendenübergabe mit Thorsten Riehle, Bettina Mohr und Pfarrer Uwe Sulger (von links).
  • Foto: Rathgeber
  • hochgeladen von Christian Gaier

Mannheim. Der Mannheimer Runde liegen alle Aspekte am Herzen, die das Zusammenleben der Bürger in der Stadt unterstützen. Kultur spielt da naturgemäß eine wichtige Rolle, wie heute Vorstandsmitglied Thorsten Riehle bei der offiziellen Übergabe einer Spende auf der Rheinau betonte. Die mittelständische Vereinigung beteiligt sich dort mit 3000 Euro an der „Kunst im Kirchenraum“ der Versöhnungsgemeinde.
Die für insgesamt 8500 Euro angeschafften Kunstgegenstände, eine 1,90 Meter große Christussonne hinter dem Altar und mehrere „Farbräume“, stellen einen ersten Schritt dar, das spartanisch ausgestattete Gotteshaus dem Zeitgeist entsprechend neu zu gestalten. Pfarrer Uwe Sulger: „Das passte damals zur evangelischen Denke, dass nichts vom Gebet und vom Wort Gottes ablenken soll“. Mittlerweile sei man da nicht mehr ganz so dogmatisch.
Der 1965 errichtete Sichtbetonbau von Helmut Striffler gilt als eine der provozierendsten Neuschöpfungen auf der Gemarkung Rheinau. Auf unregelmäßigem Grundriss am Marktplatz im Zentrum des südlichsten Stadtteils errichtet, ist die Kirche gleichermaßen ein deutlicher Blickfang und Orientierungspunkt. Für den Innenraum, der von spitzen und schiefen Winkeln beherrscht wird, hat die Mannheimer Künstlerin Bettina Mohr nun eine Installation geschaffen, in deren Mittelpunkt die bereits genannte Christussonne steht.
Bettina Mohr will das direkt hinter dem lebensgroßen Kruzifix platzierte Kunstwerk als Zeichen der Zuversicht verstanden wissen. Daher hat sie das runde Kunstwerk mit fast 24 Karat Blattgold überzogen, die nun als heller Glanzpunkt in der Betonoptik alle Blicke auf sich ziehen. Nur der untere Teil, ein Teil des Erdballs, blieb unbehandelt und wird nun zusammen mit der Kirche „weiter altern“.
Für die gesamte Installation hat die Künstlerin nur einen Teil ihrer Kosten weitergegeben und sich auch der Förderkreis beteiligt. „Jeder hat da guten Willen gezeigt. Und das sind die besten Voraussetzungen, dass auch die Mannheimer Runde in die Tasche greift“, erklärte Thorsten Riehle. (er)

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