Kostendruck bei Hornbach in Bornheim: Konzern dämpft Erwartungen
- Baumarktkette Hornbach: Negative Auswirkungen auf Nachfrage im Handel erwartet. (Archivbild)
- Foto: Felix Hörhager/dpa
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Bornheim. Für Kunden und Aktionäre des Baumarktkonzerns Hornbach zeichnen sich zunächst keine großen Wachstumssprünge ab. Der Konzern aus Bornheim rechnet wegen anhaltend hoher Kosten und unsicherer Nachfrage mit einem vorsichtigen Start in das neue Geschäftsjahr.
Die Frühjahrssaison habe zwar „erfreulich gestartet“, erklärte Unternehmenschef Albrecht Hornbach. Gleichzeitig könnten geopolitische Entwicklungen die Kosten weiter erhöhen und auch die Nachfrage im Handel beeinflussen.
Umsatz wohl nur auf Vorjahresniveau
Für das seit Anfang März laufende Geschäftsjahr erwartet das Management einen Umsatz auf oder leicht über dem Vorjahreswert. Im Geschäftsjahr 2025 2026 hatte Hornbach rund 6,4 Milliarden Euro umgesetzt.
Beim operativen Ergebnis zeigt sich der Konzern besonders vorsichtig. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern soll lediglich stabil bleiben. Im vergangenen Jahr lag es bei 264,7 Millionen Euro. Analysten waren zuvor von einem Anstieg ausgegangen.
Neue Filialen sollen Umsatz stützen
Wachstumsimpulse erhofft sich Hornbach vor allem durch neue Märkte. Neu eröffnete Filialen sollen helfen, den Umsatz mindestens stabil zu halten.
Bereits vor knapp zwei Monaten hatte das Unternehmen vorläufige Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr veröffentlicht. Diese wurden nun bestätigt. Die Dividende soll mit 2,40 Euro je Aktie unverändert bleiben. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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