Erste Kuseler Regenbogenwoche vom 20. bis 25. September
- Erste Kuseler Regenbogenwoche vom 20. bis 25. September
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Kusel. Vom 20. bis 25. September findet erstmals die Kuseler Regenbogenwoche statt. Die Kontaktstelle Holler und der Verein Buntes Bergland laden zu einer Aktionswoche ein, die queere Lebensrealitäten sichtbar machen, Begegnungen ermöglichen und gesellschaftliche Diskussionen anstoßen möchte.
Zum Auftakt findet am Sonntag, 20. September, um 14 Uhr ein queerer Gottesdienst in der evangelischen Stadtkirche statt. Im Anschluss wird die Wanderausstellung „Nanu? Geschlechtliche Vielfalt in der Pfalz“ eröffnet, die bei einer Führung näher vorgestellt wird.
Am Montag, 21. September, ab 15 Uhr steht bei Team Plan B im Depot die Begegnung mit queeren Geflüchteten im Mittelpunkt. Menschen aus verschiedenen Ländern bringen landestypische Speisen mit und berichten über ihre Lebensrealitäten und Erfahrungen.
Am Dienstag, 22. September, ab 18.30 Uhr ist der Berliner Autor Marko Martin in der Zehntscheune zu Gast. Er liest aus seinem aktuellen Essay „Freiheitsaufgaben“ und diskutiert anschließend gemeinsam mit Kirchenpräsidentin Dorothee Wüst und dem Vereinsvorstand über das Feindbild „Gayropa“ sowie queerfeindliche und rechtsextreme Mobilisierung.
Sportlich wird es am Mittwoch, 23. September, ab 18.30 Uhr beim TV Grumbach. Bei einem solidarischen Fußballspiel tritt eine Auswahl Grumbacher Stammspieler gegen eine bunte Mannschaft an, an der sich unter anderem die Rosa Teufel aus Kaiserslautern beteiligen. Anschließend gibt es Gegrilltes und Getränke.
Am Donnerstag, 24. September, um 19 Uhr wird im Bioladen Ursprung der Dokumentarfilm „Code der Angst“ von Appolaine Siewe gezeigt. Der Film beschäftigt sich ausgehend vom Mord am schwulen Journalisten Eric Lembembe mit Homophobie in Kamerun und der Frage nach kolonialen Einflüssen. Im Anschluss besteht Gelegenheit zur gemeinsamen Diskussion.
Den Abschluss bildet am Freitag, 25. September, im Kinett ein Abend aus Vortrag und Musik. Ab 19 Uhr spricht Vera Ohlendorf von der Amadeu-Antonio-Stiftung über „Angriffsziel Pride“ und die zunehmende Bedeutung von Queerfeindlichkeit als verbindendes Element rechtsextremer Strömungen. Anschließend bringen Ashs for Skit und Lena Stoehrfaktor aus Berlin mit Underground-Rap musikalische Impulse in den Abschlussabend. Bei allen Events ist der Eintritt frei. anjs
Autor:Anja Stemler aus Kusel-Altenglan |
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