Kronauer Jäger stellen ihre Arbeit vor
Wildwarnreflektoren an der L555 angebracht

Gemeinderäte Rolf Acker, Stefan Mächtel, Benno Homann, Jagdpächter Axel Veit, Gemeinderäte Niko Vurnik, Karl Vetter, Jagdpächter Harry Müller und Bürgermeister Frank Burkard beim Ausflug in den Kronauer Wald.
  • Gemeinderäte Rolf Acker, Stefan Mächtel, Benno Homann, Jagdpächter Axel Veit, Gemeinderäte Niko Vurnik, Karl Vetter, Jagdpächter Harry Müller und Bürgermeister Frank Burkard beim Ausflug in den Kronauer Wald.
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  • hochgeladen von Cornelia Bauer

Kronau. Die beiden Jagdpächter Harry Müller und Axel Veith erläuterten den Gemeinderäten ihre Arbeit im Kronauer Wald sowie in Feld und Flur. Dabei wurde deutlich wie bedeutend eine funktionierende Jagd für die Gemeinde und letztlich für die Bevölkerung ist. Auf ihren täglichen Reviergängen erledigen die Kronauer Jäger zahlreiche Aufgaben.

Im Vordergrund steht die Hege und Pflege der Tiere. Dazu gehört beispielsweise das Aufstellen von Salzlecksteinen, die für den Mineralstoffhaushalt des Wildes besonders wichtig sind. Im Sommer von großer Bedeutung ist das Aufstellen und regelmäßige Befüllen von Wasserlöchern. Die Jäger sorgen auch für die Pflege von Grünflächen und Hecken. Beide dienen vor allem als Rückzugsorte für Hasen und diverse Vogelarten.

Zu den Aufgaben der Jäger gehört es auch den Wildbestand in Grenzen zu halten und je nachdem auch selectiv einzugreifen. Insbesondere der Bestand an Schwarzwild d.h. Wildschweinen ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen und könnte in den Feldern der Landwirte zu erheblichen Schäden führen. Bislang hafteten die Jagdpächter hierfür persönlich und in voller Höhe. Seit kurzem hat der Gemeinderat dieses Risiko auf maximal 1.500 Euro begrenzt.

Auch für den Straßenverkehr stellen große Wildbestände und damit viele Wildwechsel eine Gefahr dar. Axel Veith und Harry Müller haben deswegen auf eigene Kosten entlang der L 555 so genannte Wildwarnreflektoren anbringen lassen. Angeleuchtet von heran nahenden Fahrzeugen geht Ihre Leuchtkraft in Richtung Feld.

Dadurch verhindern sie in vielen Fällen, dass Tiere die Straße überqueren.
Bürgermeister Frank Burkard und die anwesenden Gemeinderäte zeigten sich sehr interessiert an der Arbeit der Jäger. Daher entstand ein fruchtbarer Dialog. In diesem Zusammenhang bedankte sich Bürgermeister Burkard im Namen des Gemeinderats und der Bevölkerung für das großartige Engagement und die gute Zusammenarbeit. ps

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