Musterkollektion für das Deutsche Schuhmuseum
Salamander in Hauenstein

Das Bild zeigt Dr. Gudrun Dobler (links), Herrmann Wagner (2.v.l.), Dr. Christa Mack (3.v.l.), Lothar Geib (3.v.r., alle vom Verein für Geschichte und Heimatpflege Kornwestheim), Carl-August Seibel (2.v.r), Gerhard Seibel (4.v.r., beide im Vorstand des Dt. Schuhmuseums Hauenstein) bei der Übergabe der Salamander-Sammlung im Museum in Kornwestheim.
  • Das Bild zeigt Dr. Gudrun Dobler (links), Herrmann Wagner (2.v.l.), Dr. Christa Mack (3.v.l.), Lothar Geib (3.v.r., alle vom Verein für Geschichte und Heimatpflege Kornwestheim), Carl-August Seibel (2.v.r), Gerhard Seibel (4.v.r., beide im Vorstand des Dt. Schuhmuseums Hauenstein) bei der Übergabe der Salamander-Sammlung im Museum in Kornwestheim.
  • Foto: Asmus Kaufmann
  • hochgeladen von Jürgen Bender

Hauenstein. Wer kennt Lurchi nicht, den pfiffigen Feuersalamander, die prägende Werbefigur des Schuhherstellers Salamander aus Kornwestheim, der Abenteuer um Abenteuer dank seiner Salamander-Schuhe bewältigt? Lurchi und seine Freunde sind für zwei bis drei Generationen vielleicht die erfolgreichste und bekannteste Kampagne in der deutschen Schuhbranche.
Jetzt hat der Verein für Geschichte und Heimatpflege Kornwestheim dem Deutschen Schuhmuseum Hauenstein die Übernahme der Musterkollektion der Firma Salamander, von der Gründung des Unternehmens Ende des 19. Jahrhunderts bis zu ihrer Auflösung 2004, angeboten - insgesamt über 4.000 Paare und Einzelstücke. Das Vorstandsteam um den Vorsitzenden Carl-August Seibel musste hier nicht zweimal überlegen und sagte sofort zu.
Der Verein für Geschichte und Heimatpflege Kornwestheim hat ein Museum gesucht, das die Salamander-Schuhsammlung des Vereins geschlossen übernimmt. Erste Adresse für die Schwaben war das Deutsche Schuhmuseum in Hauenstein. Es handelt sich bei der angebotenen Sammlung um die vollständige Musterkollektion der Kornwestheimer Firma Salamander von der Gründung Ende des 19. Jahrhunderts bis zu ihrer Auflösung 2004, insgesamt sind es über 4.000 Paare bzw. Einzelstücke. Die Exponate stammen allesamt aus der Insolvenzmasse der Fa. Salamander. Die Angelegenheit war den Kornwestheimern eilig, da das Museumsgebäude demnächst abgerissen werden soll. Für die Museumsführung um den Vorsitzenden Carl-August Seibel war diese Übernahme keine Frage: „Für uns ist das eine tolle Möglichkeit, der vielleicht bekanntesten Schuhmarke Deutschlands - insbesondere für die Zeit des Wirtschaftswunders bis in die 70er Jahre hinein – einen festen Platz im Deutschen Schuhmuseum zu garantieren.“ Es sei gut, „dass diese Anfrage jetzt kommt, wo wir in der Anfangsphase der Neukonzeption und -präsentation des Museums stehen“, so Seibel. Mit einer beabsichtigten Einbindung der Exponate würde man auch dem Namen des Deutschen Schuhmuseums neue Wertigkeit verleihen. „Wir möchten einerseits natürlich die Schuhgeschichte der Region zeigen, aber auch den Blick weiten, auf die Entwicklung in Deutschland“, sagt der Vorsitzende. „Salamander gehört hier einfach dazu.“
Am 4. Mai war es soweit, ein Transporter machte sich auf den Weg nach Kornwestheim und übernahm dort die gut sortierten, in Kartons verpackten Schuhe, eine wertvolle Plakatsammlung sowie ein kleines Kinderkarussell der Fa. Salamander sowie diverse kleinere Werbeartikel, u.a. Lurchi und seine Freunde im Puppenformat. Demnächst treten noch zwei Schuh-Fertigungsmaschinen der Fa. Salamander ihre Reise nach Hauenstein an.

Autor:

Jürgen Bender aus Annweiler

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