Meilenstein für B10: Neue Anschlussstelle, Stellplätze und Rastanlage kurz vor Verkehrsfreigabe
- Der Ausbau der Bundesstraße B10 bei Wilgartswiesen erreicht einen weiteren wichtigen Meilenstein
- Foto: Monika Klein
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Kreis Südwestpfalz. Der Ausbau der Bundesstraße B10 bei Wilgartswiesen erreicht einen weiteren wichtigen Meilenstein. Die neue Anschlussstelle sowie eine moderne Rastanlage stehen kurz vor der Fertigstellung und können noch vor Weihnachten für den Verkehr freigegeben werden. Bereits am Freitag, 19. Dezember 2025, soll die neue Auffahrt auf die B10 in Betrieb gehen. Darauf haben die rheinland-pfälzische Verkehrsministerin Daniela Schmitt und Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder hingewiesen.
Mit der neuen Anschlussstelle und der Rastanlage werden die verkehrliche Erschließung und die Erreichbarkeit der Region deutlich verbessert. Gleichzeitig wird das Angebot an Lkw-Stellplätzen erweitert – ein wichtiger Beitrag zur Entlastung der stark frequentierten Bundesstraßen und Autobahnen angesichts zunehmender Liefer- und Güterverkehre. Insgesamt entstehen 45 Lkw- sowie zwölf Pkw-Parkplätze, die insbesondere dem gewerblichen Verkehr zugutekommen.
Die Maßnahme umfasst neben der neuen Rastanlage den Bau einer Abfahrts- und einer Auffahrtsrampe für den Richtungsverkehr nach Pirmasens sowie die Errichtung eines neuen Kreisverkehrsplatzes auf der Kreisstraße K56. Dieser verknüpft die neuen Verkehrsanlagen und sorgt für eine leistungsfähige und sichere Verkehrsführung.
Die Bauarbeiten hatten im Juli 2024 begonnen und sind mittlerweile nahezu abgeschlossen. Aktuell werden noch Restarbeiten an der Beleuchtung, der Beschilderung, am Betriebsweg zum Regenrückhaltebecken sowie am Kreisverkehrsplatz durchgeführt. Nach deren Abschluss steht der Verkehrsfreigabe der neuen Anschlussstelle kurz vor Weihnachten nichts mehr im Wege.
Das WC-Gebäude der Rastanlage ist für das Frühjahr 2026 vorgesehen. Bis zu dessen Fertigstellung wird den Rastenden übergangsweise ein WC-Container zur Verfügung gestellt. Die Gesamtkosten des Bauprojekts belaufen sich auf rund acht Millionen Euro. Als Baulastträger trägt der Bund die vollständigen Kosten für die Umsetzung der Maßnahme. rav/red
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |
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