Ausbau von B10 geht in nächste Runde: Großmaßnahme an Felsnase startet im Januar
- Der Ausbau der B10 schreitet weiter voran
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Kreis Südwestpfalz. Der Ausbau der B10 schreitet weiter voran. Das teilt die rheinland-pfälzische Wirtschafts- und Verkehrsministerin Daniela Schmitt mit. Im Januar starten die Bauarbeiten für den Ausbau an der sogenannten Felsnase bei Hauenstein. „Wir kommen beim B10-Ausbau gut voran. Erst kurz vor Weihnachten konnten wir eine neue Anschlussstelle plus Raststätte mit neuen Lkw-Parkplätzen bei Wilgartswiesen für den Verkehr freigeben. Und im Januar starten nun die Bauarbeiten für einen weiteren Ausbau-Abschnitt, die Felsnase bei Hauenstein“, sagte die rheinland-pfälzische Wirtschafts- und Verkehrsministerin Daniela Schmitt.
„Ich freue mich, dass wir so gut vorankommen und die B10 Schritt für Schritt zu einer leistungsfähigen, dem heutigen Verkehrsaufkommen angemessenen Bundesstraße ausgebaut wird. Unsere Unternehmen, unser Wirtschaftsstandort sowie unsere Bürgerinnen und Bürger brauchen eine gut ausgebaute, sichere und zuverlässige Verkehrsinfrastruktur. Sie warten schon viel zu lange darauf“, betonte Schmitt. Im Januar startet die Großmaßnahme rund um den Ausbau der B10 im Bereich der „Felsnase“ bei Hauenstein. Die Rodungsarbeiten für den 1,4 Kilometer langen Abschnitt der B10 sind beauftragt und erfolgen im Januar.
Der derzeit zweistreifige Abschnitt der Bundesstraße entlang einer steilen Felswand ist ein Nadelöhr und auch Unfallschwerpunkt auf der sonst dreistreifigen Strecke zwischen Hinterweidenthal und Wilgartswiesen. In diesem Bereich wird eine zweite, bis zu sechs Meter höherliegende Fahrbahn in den Felshang hineingebaut. Dabei wird der vierstreifige Ausbau zwischen Hinterweidenthal und Hauenstein bei der Umsetzung des jetzt anstehenden dreistreifigen Ausbaus bereits angemessen berücksichtigt.
Auch eine Grünbrücke zum Erhalt und zur Wiedervernetzung des faunistischen Austauschs wird errichtet und somit dem Umwelt- und Artenschutz Rechnung getragen. Bevor im Sommer 2026 mit den Erdbauarbeiten für die Maßnahmen begonnen werden kann, sind die betroffenen Hänge diesen Winter vom Bewuchs freizustellen und im kommenden Frühjahr noch Reptilien in neu geschaffene Habitate umzusiedeln.
Während der Arbeiten im Januar und Februar ist mit Verkehrsbehinderungen auf dem Streckenabschnitt zu rechnen, da aus Sicherheitsgründen teilweise Fahrstreifen gesperrt werden müssen. Verkehrsministerin Daniela Schmitt und der LBM Kaiserslautern bitten alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die damit verbundenen Einschränkungen im Verkehrsablauf. Schließlich wird durch diese Maßnahmen mittel- bis langfristig eine leistungsfähigere B10 entstehen. Mit der Fertigstellung der Straßenbaumaßnahme wird im Jahr 2028 gerechnet. Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf rund 23,6 Millionen Euro.
Hintergrund
Die bestehende B10 weist im Baubereich derzeit eine Gesamtbreite von rund 7,50 Meter auf. Die Richtungsfahrbahn für die Fahrtrichtung Landau-Pirmasens wird auf eine Gesamtbreite von 10,50 Meter ausgebaut, so dass zwei Fahrspuren und ein Standstreifen zur Verfügung stehen. Der Ausbau erfolgt bergseitig (Nordseite). Am Bauanfang und Bauende erfolgt der Anschluss an den bereits dreistreifig ausgebauten Bereich der B 10.
Der vorhandene 2-streifige Querschnitt der B 10 bleibt in Höhe und Lage erhalten und wird nach dem Ausbau als einstreifige Richtungsfahrbahn mit Standspur in Fahrtrichtung Pirmasens – Landau genutzt. Ein späterer 4-streifiger Ausbau der Richtungsfahrbahn Pirmasens – Landau ist im Querschnitt bereits berücksichtigt. Dieser kann ohne größere Verkehrsbehinderungen zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. red
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |
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