Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom Was ist echt?
Zuviel Kohle für Atom und Kohle?

War Philippsburg
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Der Begriff Ökostrom ist gesetzlich nicht fest definiert und kann ohne Weiteres für verschiedene Stromangebote verwendet werden.
Auch lokale Werke empfehlen sich als regionaler Ökostromanbieter. Doch auch an lokalen Werken sind die „großen Vier“ (E.ON, RWE. Vattenfall, EnBW) beteiligt. Daher sollte man sich vor dem Wechsel genau informieren.

Echte Ökostromanbieter der Bestenliste Greenpeace Energy, Naturstrom, Die Bürgerwerke, wie EWS: unabhängiger Ökostromanbieter, bundesweit. Polarstern und Mann Naturenergie, zwei neue echte Ökostromanbieter. Grünstromwerk, ein neuer Anbieter. Entega ist ebenfalls in der Utopia-Bestenliste.

Zuviel Kohle für die Kohle ?

Erneuerbarer Strom ist im Vergleich nämlich günstig. Subventionen seit 1970 für:                                                                            Kohlestrom satte 422 Milliarden Euro, für Atomstrom 219 Milliarden € Zuschuss,                                                                                         für grüne Stromerzeugung sind 102 Milliarden Euro geflossen.                                                                                                                     Diese Förderung tragen in erster Linie Verbraucher über die EEG-Umlage.
Die Subventionen, die Kohle- und Atomstrom scheinbar „preiswert“ machen, tragen ebenfalls wir Steuerzahler, versteckt in verschiedensten Finanzhilfen und Steuervergünstigungen.
Gesamtgesellschaftliche Kosten
Gesamtgesellschaftliche Kosten 2014 und 2015 verursacht durch konventionelle Energiequellen: pro Jahr rund 40 Milliarden Euro, für den Ausbau der ee-Energien pro Jahr per EEG unter 20 Milliarden Euro. „Preistreiber“ sind also nicht die erneuerbaren Energien.
Mehrkosten für Gesundheit und Umwelt
Grüner Strom bringt kaum Gesundheits- und Umweltschäden mit sich. Energie aus Kohle und Atom verursacht enorme Folgekosten. Aufkommen muss die Gesamtgesellschaft. Bei einem Aufschlag dieser versteckten Kosten auf den Strompreis würde die Kilowattstunde Kohle- und Kernenergie jeweils heute über 14 Cent und die Kilowattstunde Windenergie heute etwa 9,2 Cent kosten.

Die Strompreis-Lüge

Ein Kommentar von Franz Alt, 18.Oktober 2013
Erste Lüge: Die erneuerbaren Energien sind die Preistreiber. Richtig ist, dass in den letzten zehn Jahren die Strompreise um 11,5 Cent je KWh gestiegen sind, die Ökostromumlage aber nur um 4.9 Cent.
Zweite Lüge: Steigende Energiepreise sind verantwortlich für Armut in Deutschland. In Wahrheit sind die Ölpreise hierzulande seit 2009 um 300% gestiegen – der Strompreis aber nur um 60%. Armut ist ein Problem der Sozialpolitik, nicht der Energiepolitik.
Dritte Lüge: Allein der Ökostrom wird stark subventioniert. Die Wahrheit ist, dass seit dem Jahr 2000 die Einspeise-Vergütung für das EEG 60 Milliarden Euro betrug, aber Kohle- und Atomenergie seit vielen Jahrzehnten mit insgesamt über 400 Milliarden Euro an staatlichen Subventionen unterstützt wurden.
Hinzu kommt, dass die riesigen Folgekosten der atomar-fossilen Energiewirtschaft unbezahlbar sind, während bei erneuerbaren Energien so gut wie keine Folgekosten – und schon gar keine Ewigkeitskosten wie bei Kohle und Atom – anfallen.
Fakt ist: Das EEG ist ein Erfolgsmodell. An seinem Beginn vor 13 Jahren hatten wir fünf Prozent Ökostrom, heute 25%. Genau deshalb haben bislang 60 Länder das deutsche EEG übernommen.

Autor:

Günter Moses aus Haßloch

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