Deutsch-französisches Gesundheitsnetzwerk: Eurodistrikt PAMINA startet Modellprojekt
- Geburten in Frankreich sollen für deutsche Frauen in Zukunft erleichtert werden
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Pamina. Im Eurodistrikt PAMINA ist der Startschuss für ein neues Modellprojekt gefallen: Unter dem Titel „Gesundheitsregion PAMINA“ soll die medizinische Versorgung in der Grenzregion zwischen Baden, der Südpfalz und dem Nordelsass verbessert werden. Das Projekt wird vom Eurodistrikt PAMINA koordiniert und vom Krankenhaus Wissembourg (CHIL) gemeinsam mit 24 deutschen und französischen Partnern getragen.
Ziel ist es, den Zugang zu einer wohnortnahen Gesundheitsversorgung zu erleichtern und die Zusammenarbeit zwischen dem medizinischen Personal beiderseits der Grenze zu stärken – trotz unterschiedlicher Gesundheitssysteme.
Im Mittelpunkt stehen drei Kernziele: der Aufbau eines grenzüberschreitenden Versorgungsangebots, die Schaffung eines belastbaren Netzwerks zwischen Krankenhäusern – auch für Krisenzeiten – sowie eine engere Zusammenarbeit im Bereich Prävention und Gesundheitsförderung.
Das Projekt wird über vier Jahre mit 550.000 Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert, was rund 60 Prozent des Gesamtbudgets entspricht. Beteiligt sind unter anderem Krankenhausleitungen, medizinisches Fachpersonal, Krankenkassen und kommunale Träger.
Pilotprojekt: Deutsche Frauen gebären in Frankreich
Eine erste konkrete Maßnahme ist die Erleichterung für deutsche Frauen, in der Entbindungsstation des Krankenhauses Wissembourg zu gebären – geregelt durch eine Pilotvereinbarung. Das Projekt baut auf dem erfolgreichen Vorgänger „PAMINA Gesundheitsversorgung“ auf und soll neue Impulse für eine europäisch gedachte, alltagsnahe Gesundheitsversorgung geben.
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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