Am Wochenende: Kunstweg in Bockenheim und Kindenheim
Künstlerische Erfolgswege

Vieles zu entdecken gibt's beim Kunstweg in Bockenheim und Kindenheim am dritten Septemberwochenende.
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  • Vieles zu entdecken gibt's beim Kunstweg in Bockenheim und Kindenheim am dritten Septemberwochenende.
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Bockenheim/Kindenheim. Es wird neben der Qualität des Gebotenen auch am steten Wandel liegen, der viele Stammgäste animiert, alljährlich am dritten Wochenende im September auf dem Kunstweg durch Bockenheim und Kindenheim zu wandern. So lockt das kulturelle Ereignis alljährlich eine steigende Zahl von Gästen in den nördlichen Zipfel des Leiningerlands, nicht nur aus der näheren Umgebung: Am Samstag und Sonntag, 14. und 15. September, jeweils zwischen 11 und 18 Uhr.
Für Kunstinteressierte scheint es, als habe es den Kunstweg in und zwischen den beiden Gemeinden am nördlichen Beginn der Weinstraße schon immer gegeben. Aber gegründet wurde das Ereignis erst Anfang des Jahrtausends: Einige wenige Künstler und Kunsthandwerker um den Künstler und Landauer Kunstdozenten Günter Berlejung (der damals sein Atelier in Bockenheim hatte) taten sich 2002 zusammen, um zu zeigen, dass es auf dem Land eine lebendige Kunstszene gibt. Die Anfänge waren bescheiden, aber rasch weitete sich der Kunstweg aus. Mehr Werkstätten und Ateliers, mehr Aussteller und schließlich noch die Verbindung nach Kindenheim: In diesem Jahr beteiligen sich zehn Anlaufstellen mit 25 Ausstellenden am Kunstweg.
Zu sehen gibt es Malerei und Grafik von Julita Alter, Ilka Bengel, Veronika Halbe, Jutta Hammer, Guylane Mélot, Reinhard F. Schwarze, Elke Seubert, Anja Theobald-Schuster, Emily Claire Völker und Jutta Weckerle: so viele Namen – so viele unterschiedliche Arbeiten, Techniken, Themen, Stile. Fotografie kommt von Peter Faber, Petra Tilkeridis steuert als Mitmachaktion eine Fotobox bei, die in der Werkstadt der Korbmachermeisterin Monika Nickel-Stein aufgebaut wird.
Skulpturen und Plastiken findet man bei Norbert Göbel, Hui-Ling Yang und Gabriele Kleber sowie bei Elke Seubert, die neben ihren Zeichnungen auch Keramiken und Bronzearbeiten ausstellt. Steinmetz Bert Weisenborn ist wieder dabei, ebenso Rudi Muth mit seinen Skulpturen und den weithin bekannten Stühlen. Metallarbeiten kommen von Wolfgang Ax und Markus Koch.
Im Bereich Kunsthandwerk beteiligen sich die Goldschmiedinnen Alixe Ikehata, Renate Pukis und Gerhild Wintzen, die Weberin und Textilgestalterin Margarete Horle und Ines Segger mit ihren pfiffigen Keramiken.
Wie bereits erwähnt sind es diesmal zehn Anlaufstellen, drei davon (Skulpturengarten Göbel, Bauernhof Lawall und Flechtwerk Nickel) in Kindenheim. In Bockenheim sind es: Weingut Bengel, Margarete Horle, Schlossgut Janson, Rudi Muth, Blaues Rathaus, Tonhaus Segger und, in diesem Jahr neu dabei, Gartenpark Völker. Zudem gibt es die Möglichkeit an einigen „Locations“ Weine zu verkosten.
Der Flyer, den die „Kunstwegler“ alljährlich drucken lassen (und der auch im Internet veröffentlicht ist), listet nicht nur alle Orte und Beteiligten mit einer Kurzbeschreibung auf. Darauf ist auch ein Lageplan mit optimiertem Wegeplan zu finden, der in Großausführung während des Kunstwegs auf dem Festplatz am Haus der Weinstraße aufgestellt wird, wo es reichlich Parkmöglichkeit gibt.

Hinweis:

Den Flyer zum Kunstweg kann man sich im Internet auf der Seite www.bockenheim-online.de unter „Termine“ ansehen, herunterladen und ausdrucken.  Oder man klickt hier drauf: https://bockenheim-online.de/wp-content/uploads/2018/02/Kunstweg-Flyer-2019.pdf

Autor:

Jürgen Link aus Lauterecken-Wolfstein

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