Alle Zeichen stehen auf Ausbildung
- Es war viel Betrieb auf der Ausbildungsmesse beim SV Obersülzen.
- Foto: Schifferstein
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Obersülzen. Auf dem Kunstrasen des SV Obersülzen spielen Nachwuchsfußballerinnen in Trikots mit der Aufschrift „Ausbildungsverbund Leiningerland“. Im Sportheim informieren sich derweil Jugendliche und junge Erwachsene über die Möglichkeiten des beruflichen Einstiegs bei Unternehmen im Leiningerland. Es herrscht großer Andrang; reges Interesse wird an den Ständen der beteiligten Unternehmen von deren Vertretern registriert. Mit dabei ist die Verbandsgemeinde Leiningerland. Ausbildungsleiterin Kirsten Roth präsentiert gemeinsam mit der Auszubildenden Marie Storch die Chancen, die eine Verwaltungsausbildung bietet. Florian Appelmann von den Werken der Verbandsgemeinde informiert über den Berufsweg einer Fachkraft für Umwelt- und Entsorgungstechnik.
Die Ausbildungsmesse Leiningerland bietet zum wiederholten Mal konkrete Perspektiven: Zahlreiche Schülerinnen und Schüler aus der Region nutzten die Gelegenheit, sich über Ausbildungsberufe, duale Studiengänge und Praktikumsmöglichkeiten zu informieren. In angenehmer und familiärer Atmosphäre präsentierten sich die Unternehmen des Ausbildungsverbunds, zu denen Gechem aus Kleinkarlbach, die Berger Gruppe aus Grünstadt, Dihag Gienanth aus Eisenberg, Südzucker aus Offstein, Hagenburger Feuerfeste Produkte aus Grünstadt, EKW aus Eisenberg sowie die Pfalzwerke aus Frankenthal und ASS sowie ODT aus Grünstadt gehören. Die teilnehmenden Unternehmen standen den Jugendlichen für persönliche Gespräche zur Verfügung und gaben praxisnahe Einblicke in den Berufsalltag sowie in die Anforderungen und Entwicklungsmöglichkeiten ihrer Branchen.
Besonders geschätzt wurde von den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, direkt mit Auszubildenden und Personalverantwortlichen ins Gespräch zu kommen. So konnten offene Fragen unkompliziert geklärt und erste Kontakte für Bewerbungen geknüpft werden. Wie gut das funktioniert, bestätigte Karlheinz Holtzhäuser, Ausbildungsleiter bei Dihag Gienanth: „Wir konnten bis kurz vor Mittag bereits zehn potenzielle Auszubildende für unsere Berufe gewinnen.“ Alle Unternehmen berichteten bereits während der Veranstaltung von konkreten Interessenbekundungen und vielversprechenden Gesprächen.
Martina Nighswonger, Geschäftsführerin von Gechem in Kleinkarlbach und Initiatorin des Ausbildungsverbunds Leiningerland, zeigte sich mit dem Verlauf der Messe sehr zufrieden. „Der Besuch war von Anfang an gut, es kamen kontinuierlich Interessenten. Wir merken, dass sich die Messe etabliert hat und die jungen Leute hier auf dem Sportplatz des SV Obersülzen die Atmosphäre und das Umfeld schätzen“, so Nighswonger. Das Konzept der Messe habe sich bewährt. Dazu trug auch der SV Obersülzen bei, der seine Gäste und Messebesucher zu Dampfnudeln einlud. Mit Blick auf die Zukunft planen die Veranstalter bereits eine Fortsetzung im Herbst, um an den Erfolg dieser Messe anzuknüpfen und noch mehr junge Menschen für Ausbildungswege in der Region zu begeistern.
Autor:Reiner Bohlander aus Frankenthal |
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