Adventskonzert in St. Oswald
Neues Mannheimer Posaunenquartett
- Foto: Frederic Haase
- hochgeladen von Gundula Kösters
Zum diesjährigen Adventskonzert am 13. Dezember 2026 um 17 Uhr dürfen wir uns bei der Konzertreihe "Sonntags um fünf - Konzerte in St. Oswald" auf festliche Posaunenklänge freuen.
Das Neue Mannheimer Posaunenquartett wurde 1997 von ehemaligen Studenten der Mannheimer Musikhochschule gegründet.
Neben ihren beruflichen Aufgaben in verschiedenen Klangkörpern der Rhein-Neckar Region bestand das Bedürfnis, sich neben Opernaufführungen und den Auftritten in Sinfoniekonzerten weiterhin intensiv und mit Freude der Kammermusik zu widmen. Die Liebe zu ihrem Instrument und Aufgeschlossenheit neue Wege zu gehen, inspirierten zeitgenössischen Komponisten, Werke für diese Besetzung zu schreiben. Heute ist die Zusammensetzung des Blechbläserensembles sehr flexibel.
Einige Gründungsmitglieder sind mittlerweile selbst Lehrende an deutschen Musikhochschulen geworden und seit vielen Jahren im Orchester der Bayreuther Festspiele tätig.
Die Posaunistin Maria Mertes erhielt ihre Ausbildung an den Musikhochschulen in Essen, Oslo und Stuttgart und sammelte umfangreiche Orchestererfahrung unter anderem als stellvertretende Soloposaunistin im Philharmonischen Orchester Heidelberg, während sie sich zugleich intensiv der Kammermusik widmet. Johanna Pschorr, die ihr Konzertexamen mit Auszeichnung abschloss, ist seit der Spielzeit 2017/18 stellvertretende Soloposaunistin am Nationaltheater Mannheim und darüber hinaus als Dozentin und Jurymitglied national und international tätig. Internationale Konzerttätigkeit kennzeichnet auch den Werdegang des aus Kattowitz stammenden Bassposaunisten Marek Janicki, der seit 2001 festes Mitglied des Philharmonischen Orchesters Heidelberg ist. Ergänzt wird das Ensemble durch Frank Szathmáry-Filipitsch, seit 2004 stellvertretender Soloposaunist im SWR-Sinfonieorchester Stuttgart, engagierter Hochschulpädagoge und langjähriges Mitglied des Orchesters der Bayreuther Festspiele.
In ihren Programmen zeigen die Musiker die wunderbare Vielseitigkeit und beeindruckende Wandlungsfähigkeit der Posaune. Musikalische Bögen werden gerne von der Renaissance bis hin zur Moderne gespannt, wobei Musik der Alten Meister auf Nachbildungen originaler Instrumente ausgeführt werden. Der außergewöhnlich homogene Klang und die beeindruckende dynamische Bandbreite sind ein Markenzeichen des Quartetts geworden.
Im Anschluss an das Konzert gibt es bei einem Glas Glühwein wieder Gelegenheit, den Konzertnachmittag gemütlich ausklingen zu lassen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Wann? – Sonntag, 13. Dezember 2026, 17 Uhr
Wo? – Kath. Kirche St. Oswald, 67280 Quirnheim-Boßweiler
Kosten – auf Spendenbasis, Richtwert 20/15 €
Danach? – Ausschank auf dem Vorplatz der Kirche
- Nur Barzahlung -
Autor:Gundula Kösters aus Grünstadt-Land |
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