Jahreshauptversammlung 2025 NABU Frankenthal
NABU Frankenthal zieht Bilanz und plant für 2025
- Begrüßungsvild für die Jahreshauptversammlung des NABU Frankenthal 2025
- Foto: Maiken Liefeith
- hochgeladen von Maiken Liefeith
Schwammstadt? Stadtbegrünung? Unterirdische Bewässerung? Brunnen bohren? Was macht ein Herpetologe?
Steinkäuze, Wanderfalken, Uhus, Bienenfresser und Wiedehopfe? Wer kennt sie noch und was hat der NABU Frankenthal mit ihnen zu tun?
All dies kam zur Sprache auf der Jahreshauptversammlung des NABU Frankenthal e.V. am Samstag, den 15.03.2025 im Ökumenischen Gemeindezentrum Pilgerpfad.. 24 Teilnehmer waren der Einladung des NABUs gefolgt und saßen zusammen bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen.
Der erste Vorsitzende Herr Manfred Becker eröffnete die Versammlung und überreichte dann auch Frau Monika Kröber, die seit 2003 im Vorstand aktiv ist die NABU Ehrennadel in Silber.
Es berichteten dann Mitglieder über ihre Aktivitäten und Pläne für das neue Jahr 2025:
Der Kauf und das Anpflanzen eines Mehlbeerbäumchen auf dem Grundstück 1719/1, welches sich dem sich ändernden Klima besser angepasst zeigen soll.
Auf dem Pflaumengrundstück in Freinsheim wurde ein Pilotprojekt zur unterirdischen Bewässerung der Bäume initiiert. Hierbei sollen die Bäume über unterirdische Leitungen in 50 cm Tiefe bewässert werden. Um dieses Projekt zu starten wird ein Brunnen auf dem Grundstück benötigt.
Herr Manfred Becker (stellvertretend für Herrn Jörn Weiß) berichtete danach über den Arbeitskreis Bienenfresserin der Sandgrube Gerolsheim. Dort wurde eine Pflegemaßname durchgeführt, damit die Bienenfresser eine geeignete Brutwand vorfinden.
Monika Kröber berichtete vom Arbeitskreis Nistkästen, der 245 Nistkästen betreut, davon 187 Kleinvogelnistkästen.
Über den Arbeitskreis Eulen und Greifvögel berichtete Monika Hahn. Der Arbeitskreis betreut 29 Steinkauzröhren und übernimmt auch die Beringung der Jungvögel. Ich fand es absolut spannend zu erfahren, daß Uhus Wanderfalken jagen, das diese auch in Kirchtürmen nisten und das deshalb wohl der Wanderfalkenhorst auf der Zwölf Apostel Kirche nicht mehr von diesen besucht wird.
Herr Manfred Becker stellte auch den Bericht des Arbeitskreises Herpetologie vor, da Herr Reinhard Staudinger nicht anwesend war.
Die Herpetologie als Teilgebiet der Zoologie (von altgriechisch ἑρπετόν herpeton „kriechendes Tier“) ist die Lehre von den Amphibien (Lurche) und Reptilien (Kriechtiere).
Monika Hahn berichtete dann über den Arbeitskreis Fledermäuse, neu aufgehängte Nistkästen und engagierte Aktive und Spender.
Der Leiter des Arbeitskreises Stadtklima und Stadtgrün, Herr Manfred Becker berichtete über dessen Wirken. Für die Elisabethstraße wurde ein Forderungskatalog dem OB der Stadt vorgelegt. Bedankt wurde sich beim Stadtbauamt für die gute Resonanz.
Herr Manfred Becker erläuterte wieder einmal den Begriff der Schwammstadt.
Schwammstadt (englisch Sponge City) ist ein neues Konzept der Stadtplanung, um möglichst viel an Regen- bzw. Oberflächenwasser vor Ort aufzunehmen und zu speichern.
Im Grundsatz geht es darum, Wasser (Regenwasser, Oberflächenwasser) zwischen zu speichern, ob nun im Boden, in Teichen, Feuchtgebieten oder Zisternen bevor es über die Kanalisation die Stadt wieder verlässt. So könnte dieses bei Bedarf genutzt werden, und man könnte auch über Nutzen dieses Wassers für Bepflanzen und Begrünen die Stadt kühlen.
Der NAJU Sprecher Simon Wittmann berichtete über die Aktivitäten der NAJU Gruppe, der Naturschutzjugendgruppe.
In dieser geleiteten Gruppe treffen sich Kinder im Alter von 6 bis 9 Jahren alle 2 Wochen montags von 15:30 bis 17:00 Uhr treffen. Die NAJU ist viel draußen unterwegs, macht viele Spiele, aber auch Arbeiten, wie z.B. Nistkastenpflege.
Es wurden dann alle Punkte abgehakt, die zu einer Jahreshauptversammlung eines eingetragenen Vereines gehören.
Herr Alexander Wilms wurde einstimmig mit einer Enthaltung zum neuen Beisitzer im Vorstand gewählt.
Ich selber meldete mich im Arbeitskreis Stadtklima und Stadtgrün an.
Ziele für das Jahr 2025
Die verschiedenen Arbeitskreise planen im Wesentlichen Ihre Arbeiten fortzusetzen.
Ein besonderes Ziel für das Jahr 2025 ist die Umsetzung des Projektes zur unterirdischen Bewässerung auf der Pflaumenwiese.
Die NAJU plant das Insektenhotel im Kleinen Wald zu erneuern und zu erweitern. Die NAJU hofft darauf im Jahr 2025 bei der Ernte helfen zu können. Auf dem Grundstück 1719/1 möchte die NAJU noch etwas für Amphibien anlegen.
Es war ein interessanter und produktiver Nachmittag zusammen mit einem positiven Ausblick auf neue gemeinsame Aktivtäten und Projekte.
Kontaktadresse für den NABU (Naturschutzbund) Frankenthal ist:
NABU.Frankenthal@NABU-RLP.de
Kontaktadresse für den NAJU (Naturschutzjugend) Frankenthal ist:
simon.wittmann@nabu-ft.de
Der NAJU bietet eine Schnupperstunde an am 24.03.202 um 15 Uhr 30. Dann trifft sich die NAJU Gruppe in ihrem Gruppenraum im Ökumenischen Gemeindezentrum, Raum 13, am Jakobsplatz 1 in 67227 Frankenthal.
Die Gruppe trifft sich um 15:30 Uhr vor der Eingangstür.
- Flyer der Naju, der Naturschutzjugend mit hoffentlich freundlicher Genehmigung der NAJU
- Foto: Flyer der Naju, der Naturschutzjugend
- hochgeladen von Maiken Liefeith
Wer gerne mitmachen würde beim NABU Frankenthal, den bitte ich, sich direkt über den NABU Frankenthal als Mitglied anzumelden.
NABU.Frankenthal@NABU-RLP.de
Spendenkonto:
NABU-Regionalstelle Süd
Sparkasse Südpfalz
IBAN: DE88 5485 0010 0035 1200 47
BIC: SOLADES1SUW
Autor:Maiken Liefeith aus Frankenthal |
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