Sandhasenrevue nimmt Gestalt an
Forster Kultur gemeinsam auf der Bühne
Die Vorbereitungen für eines der großen Forster Kulturprojekte des kommenden Jahres gehen in die nächste Phase: Am Dienstag, 15. September 2026, um 18.30 Uhr beginnt im Rotheimersaal des Jägerhauses die Probenarbeit der Musiktheater-Spieler für die „Sandhasenrevue“. Die Aufführung ist für den 23. Januar 2027 vorgesehen.
Von Forst – für Forst
Die Sandhasenrevue ist ein gemeinsames Projekt der ARGE Runder Tisch Kultur Forst. Ausgangspunkt war die Auszeichnung der Gemeinde Forst als LandMusikOrt 2025 mit dem zweiten Bundespreis. Sie machte sichtbar, wie vielfältig das musikalische und kulturelle Leben in Forst ist – und gab zugleich den Impuls, die unterschiedlichen Kräfte künftig noch stärker miteinander zu verbinden. Aus diesem Gedanken entstand der Runde Tisch Kultur und schließlich die Idee für ein erstes gemeinsames Bühnenprojekt: die Sandhasenrevue.
Beteiligt an der Arbeitsgemeinschaft sind Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinde Forst, der Gemeindebücherei, des Gesangvereins Frohsinn, des Gospelchors Forst, der Guggemusig Stobblhobblä, des Heimat- und Kulturvereins, des katholischen Kirchenchors, der Musik- und Kunstschule Forst, des Musikvereins und der Schola St. Barbara.
Eine Revue über Forst und seine Menschen
Im Mittelpunkt der Sandhasenrevue stehen Forst, seine Menschen und die Frage, was Heimat eigentlich ausmacht. Dabei soll keine trockene Ortsgeschichte auf die Bühne gebracht werden. Vielmehr verbindet die Revue Musik, Schauspiel, humorvolle Szenen und Geschichten aus dem Leben. Historisches trifft auf Gegenwart, Erinnerungen auf neue Perspektiven und typisch Forsterisches auf die Erfahrungen von Menschen, die ihre Heimat hier gefunden haben. Der „Sandhase“ wird dabei zum augenzwinkernden Symbol für den Ort und seine Bewohner. Die Revue erzählt von Veränderungen und vom Zusammenleben, von Eigenheiten und Traditionen – und davon, dass Heimat nicht nur etwas Überliefertes ist, sondern immer wieder gemeinsam neu entsteht.
Kultur verbindet Generationen und Menschen
Ein besonderes Anliegen des Projekts ist das gemeinsame Gestalten. Menschen unterschiedlichen Alters, mit unterschiedlichen Erfahrungen und Fähigkeiten sollen an der Produktion beteiligt sein. Auch die Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Bruchsal-Bretten gehört zu diesem Gedanken. Damit knüpft die Sandhasenrevue an eine Entwicklung an, die das Forster Kulturleben seit Jahren prägt: Vereine und Institutionen arbeiten über ihre jeweiligen Grenzen hinweg zusammen und verbinden Musik und Theater mit Begegnung, Teilhabe und gesellschaftlichem Miteinander.
Nun beginnt die praktische Arbeit auf der Bühne. Beim ersten Treffen der Musiktheater-Spieler werden Rollen, Szenen und der weitere Probenablauf vorbereitet. Bis sich im Januar 2027 der Vorhang hebt, liegt noch viel Arbeit vor allen Beteiligten. Doch schon jetzt steht die Grundidee des Projekts fest:
Viele unterschiedliche Stimmen erzählen gemeinsam eine Geschichte – die Geschichte der Forster Sandhasen.
Autor:Klaus Heinrich aus Forst |
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