Bund fördert Modernisierung des Waldschwimmbades Eisenberg mit über zwei Millionen Euro
- Im Haushaltsausschuss des Bundestages wurden die Mittel in Höhe von 2,14 Millionen Euro für die Modernisierung des Waldschwimmbads freigegeben
- Foto: VG Eisenberg
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Eisenberg. Der Bundestagsabgeordnete Matthias Mieves hat die Förderung des Eisenberger Schwimmbades in Höhe von 2,14 Millionen Euro bekanntgegeben. Im Haushaltsausschuss des Bundestages wurden die Mittel für die Modernisierung des Waldschwimmbads freigegeben. Der direkt gewählte Abgeordnete Matthias Mieves hat sich gemeinsam mit Bürgermeister Bernd Frey seit mehreren Jahren intensiv für die Unterstützung durch den Bund eingesetzt.
„Das Waldschwimmbad in Eisenberg ist weit mehr als ein Freibad – es ist ein zentraler Treffpunkt für die Menschen der Region und ein wichtiger Bestandteil der kommunalen Daseinsvorsorge. Seit Jahren engagiere ich mich gemeinsam mit Bernd Frey und Jaqueline Rauschkolb für die Sanierung. Ich freue mich sehr, dass wir jetzt dieses bedeutende Projekt mit Bundesmitteln unterstützen können“, erklärte Mieves. „Mein erstes Projekt, für das ich mich als 17-Jähriger politisch erfolgreich engagiert habe, war der Erhalt des Freibades in meinem Heimatort Miesau. Deshalb ist die gute Nachricht heute für mich nochmal etwas ganz Besonderes“, ergänzt der Abgeordnete.
Das Waldschwimmbad Eisenberg ist ein überregional attraktives Freizeitangebot für alle Altersklassen und zählt bei 13.000 Einwohnern jährlich 60.000 bis 100.000 Gäste. Gleichzeitig belastet der Betrieb die Verbandsgemeinde mit hohen sechsstelligen Kosten.
Kern der Förderung ist Umstellung auf eine sparsame und klimafreundliche Energieversorgung: Statt bislang 1,2 Millionen kWh fossiler Wärme aus Blockheizkraftwerk und Gastherme soll künftig eine Photovoltaikanlage auf dem Sportplatz Wärmepumpen speisen, ergänzt durch strombasierte Systeme für Spitzenzeiten. Als saisonales Freibad kann so der Energiebedarf optimal durch Solarstrom gedeckt werden – also künftig zu 80 bis 90 Prozent ohne fossile Energieträger. Das spart der Verbandsgemeinde viel Geld.
„Mit diesem Projekt verbinden wir kommunale Entlastung, Sportförderung und Klimaschutz. Die Verbandsgemeinde wird nicht nur die Schwimm- und Freizeitangebote für Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren sichern können, sondern auch mittel- und langfristig Betriebskosten erheblich senken können“, so Mieves weiter. „Das ist ein Gewinn für Kinder, Jugendliche und Familien sowie für die Kommune und für die vielen Menschen, die das Waldschwimmbad jedes Jahr besuchen.“
Die Mittel stammen aus dem Förderprojekt „Sanierung kommunaler Sportstätten“ und wurden im Rahmen der Beratungen des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages bewilligt. red
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |
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