Neujahrsempfang in Bruchmühlbach-Miesau
Regierungsgewalt liegt in den Händen der Narrenschar

Von links: Ortsbürgermeister Rudi Molter (Lambsborn), FCL-Sitzungspräsident Thomas Bleyer (Lambsborn), KU-Präsident Hubert Braun (Miesau), Ortsbürgermeister Klaus Neumann (Brmbh-Miesau), KU-Prinzessin Estelle I. (Miesau), Verbandsbürgermeister Erik Emich (Brmbh-Miesau), UVB-Prinzessin Michelle I. mit UVB-Präsidentin Sinika Walter-Haselbauer (Brmbh) und Ricarda Weber (Abteilungsleiterin beim SGV Elschbach)  FOTO: KRIES
  • Von links: Ortsbürgermeister Rudi Molter (Lambsborn), FCL-Sitzungspräsident Thomas Bleyer (Lambsborn), KU-Präsident Hubert Braun (Miesau), Ortsbürgermeister Klaus Neumann (Brmbh-Miesau), KU-Prinzessin Estelle I. (Miesau), Verbandsbürgermeister Erik Emich (Brmbh-Miesau), UVB-Prinzessin Michelle I. mit UVB-Präsidentin Sinika Walter-Haselbauer (Brmbh) und Ricarda Weber (Abteilungsleiterin beim SGV Elschbach) FOTO: KRIES
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Bruchmühlbach-Miesau. Bereitwillig übergaben Bürgermeister Erik Emich (CDU) von der Verbandsgemeinde und Ortsbürgermeister Klaus Neumann (SPD) von der Ortsgemeinde Bruchmühlbach-Miesau die Regierungsgewalt in die Obhut der beiden Lieblichkeiten in Bruchmühlbach. Die Prinzessinnen Michelle I. vom Unterhaltungsverein Bruchmühlbach und Estelle I. von der Karneval-Union Miesau nahmen die Herausforderung der Regierungsgewalt über ihre Ortsgemeinde sehr gerne an, werden sie doch jeweils von einem starken Elferrat bei ihrer Regierungsarbeit unterstützt.
Auch die Schlüssel der Gemeinden Lambsborn und Elschbach gingen an diesem Nachmittag in die Hände der Narrenschar. „So gut besetzt habe ich den Saal bei Sitzungen noch nicht gesehen“, stellte der Bürgermeister in seiner Begrüßung fest. Aber schon im nächsten Satz konkretisierte er, dass es dabei nicht mit den fehlenden Ratsmitgliedern zusammenhänge. Das Gremium sei personell nicht so stark bestückt wie die Anzahl der anwesenden Fasnachter. Mit dem neuen Jahr beginne nun auch die heiße Phase der Kampagne, die wiederum bestimmt sehr ideenreich sei. Die Kampagne sei insgesamt länger und daher hoffentlich nicht so hektisch, wünscht der Bürgermeister den Fasnachtern.
Bei seinem letzten Neujahrsempfang im Amt des Ortsbürgermeisters blickte Klaus Neumann zurück und erinnerte an die in seiner Amtszeit im Dienst gewesenen Bürgermeister, Landräte, Ministerpräsidenten, Bundeskanzler und Bundespräsidenten. Erstaunlich sei, dass es mit Werner Holz und Erik Emich in der Verbandsgemeinde nur zwei Bürgermeister gab, aber eine Vielzahl von Bundespräsidenten. Er wünscht den Prinzessinnen und Präsidenten wie auch den Elferräten eine erlebnisreiche Kampagne. Kein einziges „Helau“, dafür aber mehr als drei Dutzend „Prost“ erklangen an diesem Nachmittag durch den Ratssaal. Nach jedem Begrüßungssatz, der Auflistung der Termine und auf ein Geburtstagskind. Eine lange Kampagne bedeute aber auch, dass es viele Tage zum Feiern gibt, betonte Sitzungspräsident Patrick Fischer vom Unterhaltungsverein Bruchmühlbach. Dies wolle man in seinen Reihen nutzen durch die Ausrichtung von zwei Prunksitzungen und zahlreichen fasnachtlichen Zusammenkünften und Darbietungen.
Beim Sport- und Gesangverein Elschbach gilt dieses Jahr das Motto „Weltraum“, informierte Ricarda Weber, die Abteilungsleiterin für Unterhaltung. In die fasnachtlichen Veranstaltungen wollen sie das gesamte Universum mit einbinden. Die Abteilung habe ein volles Programm bis Aschermittwoch und dazu sind viele fleißige Hände im Einsatz.
Die Vorbereitungen zur Gestaltung eines „Geisterschlosses“ beim Freizeitclub Lambsbachtal in Lambsborn laufen auf vollen Touren, berichtete Sitzungspräsident Thomas Bleyer. Ganz im Sinne der baulichen Anlage und des Mottos wird der Sitzungsverlauf sein. Erfreut sei man in Lambsborn, dass etliche neue Akteure die Fasenacht mitgestalten werden. Sie haben sich zu Beginn der Kampagne eingefunden und arbeiten schon fleißig mit. Als Einwohner komme man nur selten ins Rathaus, bemerkte Präsident und Abteilungsleiter Hubert Braun von der Karneval-Union Miesau.
Deshalb sei diese Schlüsselübergabe ein willkommener Anlass, den Raum zu betreten, in dem schwergewichtige Entscheidungen gefällt werden. Die Kontaktpflege unter den fasnachtlichen Gemeinschaften sei sehr wichtig und werde praktiziert, fügte er an und wollte damit einen Wink in Richtung Politik starten.
Bürgermeister Erik Emich und Ortsbürgermeister Klaus Neumann gaben ihre kommunalpolitische Macht an die Narrenschar ab, indem sie symbolisch die Regierungsschlüssel an die Repräsentanten überreichten. Für sie sei nun genügend Zeit, die unterhaltsamen Veranstaltungen in der Verbandsgemeinde zu besuchen.
Danke sagten sie den Tollitäten und Präsidenten für die Pflege des Brauchtums Fasenacht mit der Hege der Geselligkeit und für die Verbreitung von Humor und Erheiterung. llw

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